Fachschaft Sozialwissenschaften

[ Archiv: 2005 ]


Meldung vom 4.12.2005 [ Nach unten ]

Hauptpreis für "Traumjob Politiker?" bei den "Netdays NRW"

Während der Preisverleihung in Düsseldorf
(© ecmc) Zum dritten Mal in diesem Jahr gelang es der Projektgruppe "Traumjob Politiker?" des St.-Ursula-Gymnasiums, sich bei einem renommierten Wettbewerb zu platzieren. Nach zwei ersten Plätzen im europaweiten Siemens-Wettbewerb "Join Multimedia" und bei der österreichischen Ausschreibung "Media Literacy Award" konnte sie nun auch einen Erfolg bei den "Netdays NRW", dem Medienwettbewerb der nordrhein-westfälischen Landesregierung, verbuchen. Für die etwa 100 Seiten starke Internet-Fassung ihrer Politiker-Recherchen erhielten die Schüler den Hauptpreis.

Thomas Kemper, NRW-Regierungssprecher und Staatssekretär für Medien, übergab die Siegerurkunde während der Preisträger-Gala am 3. Dezember in Düsseldorf. Den Gewinn für ihre Schule konnte die Projektgruppe allerdings nicht sofort mitnehmen, denn der musste wegen seiner Größe erst angeliefert werden: eine komplette "Medienecke" mit fünf Computern, Zubehör und reichlich Software.

Die Ausschreibung "Netdays" ist Bestandteil des Wettbewerbs "Neues Lernen NRW", der innovative Medienkonzepte im öffentlichen Bereich fördert.

Das nebenstehende Bild zeigt das Siegerteam (Kerstin Rüenauver, Julia-Kristin Klein, Anna Carla Kugelmeier, Stefan Röben und Jonas Warns) während der "Netdays"-Gala mit Staatssekretär Thomas Kemper (hinten links), Dr. Gernot Gehrke (ecmc GmbH, Ausrichter, links) und Reinhold Schulzki von der Siemens AG (Sponsor, 2. von rechts). - Die folgenden Fotos zeigen weitere Impressionen von der Düsseldorfer Veranstaltung.

Leinwand-Präsentation Preisverleihung
mit Moderator Peter Haas Laudator Dr. Gernot Gehrke
Eva Jansen
"am Rande der Veranstaltung" Alle Siegergruppen on stage

Eindrücke von den Netdays NRW 2005


Meldung vom 26.11.2005 [ Nach unten ]

Erster Platz beim "Media Literacy Award": Politiker-Projekt auch in Österreich erfolgreich

Während der Preisverleihung in Wels Mitte September nahmen sie in München für ihr Projekt "Traumjob Politiker?" den ersten Preis der Siemens-Ausschreibung "Join Multimedia" entgegen - im November konnten die Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums einen weiteren Erfolg verbuchen. Auch beim "Media Literacy Award", dem internationalen Wettbewerb des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, erreichte das Projektteam in der Kategorie "Multimedia" europaweit den ersten Platz.

Für Julia-Kristin Klein, Anna Carla Kugelmeier, Stefan Röben, Kerstin Rüenauver, Jonas Warns und ihren Betreuungslehrer Frank Kugelmeier bedeutete dies vom 23. bis zum 26. November eine Fahrt zum internationalen Jugendmedienfestival YOUKI nach Wels in Oberösterreich. Dort stellten sie auf Einladung des Ministeriums ihr Projekt im "Medien Kultur Haus" vor und nahmen am Abend des 25.11. im Rahmen einer Gala ihren Preis in Empfang.

Der "Media Literacy Award" wird jährlich für die besten schulpädagogisch ausgerichteten Medienproduktionen ausgelobt. Unterschieden werden hierbei die Kategorien "Video", "Hörspiel/Rundfunkproduktion", "Multimedia", "Print" und "didaktische Handreichung". Die Jury setzt sich aus prominenten Vertretern des Bildungsministeriums, Künstlern und Journalisten zusammen.

Jasmine Chansri, SPÖ Eingereicht hatten die Schüler eine überarbeitete und um eine pädagogische Dokumentation erweiterte Fassung ihrer Politiker-Präsentation, die nun den Titel "Demokratie, repräsentativ" trug. Jutta Kleedorfer, Professorin an der Pädagogischen Akademie ED Wien, begründete die Juryentscheidung so: "Das Politiker-Projekt zeigt auf beeindruckende Weise, wie komplexe Fragen der Demokratie auf der gedanklichen, sprachlichen und gesellschaftlichen Ebene relevant erarbeitet und wie die gesammelten Informationen technisch umgesetzt werden. Bedeutsam ist, dass es mit dieser multimedialen Dokumentation den Schüler/-innen geglückt ist, die tagespolitische Wirklichkeit ihres Landes nicht nur abzubilden, sondern auch den Blick auf neue Wirklichkeiten zu eröffnen."

Übrigens zeigten sich die Jugendlichen auch während ihres Aufenthalts in Wels ganz als journalistische Profis: Einmal in Österreich, nahmen sie die Gelegenheit wahr, gleich eine dortige Landtagsabgeordnete zu interviewen. Jasmine Chansri (SPÖ), mit 25 Jahren eine der jüngsten Volksvertreterinnen der Alpenrepublik, stand ihnen nach der YOUKI-Gala Rede und Antwort.

Mit Blick auf die in Deutschland gerade begonnene Große Koalition machte Chansri den Schülern Mut: Solche Verbindungen seien besser als ihr Ruf. Laut Umfragen wollten zwei Drittel der Österreicher bei der nächsten Nationalratswahl ebenfalls wieder eine Große Koalition, da die derzeitige "kleine" Koalition nicht sehr erfolgreich sei. Die Abgeordnete wörtlich: "Die Medien, die leider sehr viel Einfluss auf die Gesellschaft haben, stehen Großen Koalitionen meist sehr kritisch gegenüber. Sie sollten sie aber nicht so vorschnell verurteilen."

YOUKI-Leinwand "Media Eating" Preisverleihung
[mla]-Trophäen Gala-Publikum

YOUKI-Jugendmedienfestival 2005


Meldung vom 22.10.2005 [ Nach unten ]

Fortsetzung folgt: Weitere Gespräche mit Spitzenpolitikern

Oskar Lafontaine im Interview "Traumjob Politiker?" Zu diesem Thema befragten Schülerinnen und Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums vor der NRW-Landtagswahl im Frühjahr 2005 die erste Garde der deutschen Volksvertreter. - Im Spätsommer setzten sie dann im Umfeld der vorzeitig angesetzten Bundestagswahl ihre Recherchen fort. Rede und Antwort standen ihnen nun nicht minder prominente Gesprächspartner:

Darüber hinaus kamen die Schüler an Wahlkampfständen und auf Wahlkampfveranstaltungen mit einer ganzen Reihe von Bundestagskandidaten der verschiedensten Parteien ins Gespräch, darunter Uwe Beul (SPD), Josef Filippek (Linkspartei), Ullrich Georgi (WASG) und Fred-Josef Hansen (Bündnis 90/Grüne).

Jürgen Rüttgers, CDU Johanna Wanka, CDU
Hans-Peter Kemper, SPD Oskar Lafontaine, WASG
Peter Liese, CDU Uwe Beul, SPD

Neue Interviewpartner


Meldung vom 18.9.2005 [ Nach unten ]

Im Interview: Christa Mühlbauer über die Ziele des Wettbewerbs "Join Multimedia"

Am Rande der Preisverleihung in München gab Christa Mühlbauer, Organisatorin des Siemens-Wettbewerbs, Auskunft über die Hintergründe und Ziele von "Join Multimedia".

Christa Mühlbauer
(© Siemens) Frau Mühlbauer, Sie organisieren den Wettbewerb "Join Multimedia". Welche Ziele verbindet Siemens mit dieser Ausschreibung?

Die Idee von "Join Multimedia" ist, dass die Schüler sich in der Schule ganz praktisch mit den neuen Medien, mit "Multimedia", auseinander setzen, dass sie diese neuen Techniken tatsächlich üben und darüber hinaus Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Eigenverantwortung und Kreativität trainieren - und das idealerweise auch noch in länderübergreifenden Teams.

Nun kann man ja beobachten, dass zum Beispiel vor zwei Jahren noch 21 Siegergruppen hier waren. Im Jahr darauf wurde dann schon reduziert. Jetzt, 2005, sind es nur noch acht. Heißt das, dass Sie die Ansprüche höher schrauben, oder muss Siemens ganz einfach sparen?

Nein, Siemens muss nicht sparen. Und die Ansprüche haben sich von alleine erhöht. Je länger man ein solches Projekt durchführt, je mehr Teams schon mitgemacht haben und je mehr Shows dann auch anzuschauen sind, desto höher steigt automatisch die Qualität der Arbeiten. Es ist auch eine Frage der Menge: Wir haben den Wettbewerb jetzt bereits zum neunten Mal ausgeschrieben. Im ersten Jahr haben sich nur wenige hundert Teams daran beteiligt. Inzwischen machen mehr als 30.000 Schüler mit, das sind 5.000 Teams. Und durch diese Vielzahl bekommt man dann letztlich eine bessere Qualität geboten, aus der sich natürlich auch besser auswählen lässt.

Gab es in den letzten Jahren qualitative Sprünge?

"Qualitative Sprünge" würde ich nicht sagen. Wir finden, dass die Qualität der Shows jedes Jahr überhaupt sehr hoch ist, und sind eigentlich immer wieder überrascht, was die Schüler leisten können. Wenn man tatsächlich Qualitätsunterschiede ausmachen will, dann zwischen reinen Schul- und länderübergreifenden Teams. Die Hürde, über die Grenzen hinweg unter Zuhilfenahme von technischem Equipment sich austauschen zu müssen, macht die Arbeit in den länderübergreifenden Teams einfach schwieriger. In diesen Fällen ist die Qualität der Shows dann auch nicht ganz so hoch.

Die Shows werden ja von einer internationalen Jury beurteilt. Nach welchen Kriterien sind da die Mitglieder ausgesucht?

Die Jury deckt verschiedene Bereiche ab. Fangen wir einmal mit uns selber an: Wir haben natürlich einen Siemens-Vertreter, der in der Jury sitzt. Wir möchten den Bereich Bildung bzw. Bildungspolitik besetzen; im Regelfall übernimmt hier jeweils die Präsidentin - oder der Präsident - der Kultusministerkonferenz diese Rolle. Wir haben auch immer Vertreter der Medien selbst dabei. Wichtig ist uns außerdem, dass ein Jugendlicher oder junger Erwachsener in der Jury sitzt, der noch nahe an der Zielgruppe dran ist. In diesem Jahr ist das ein junges Mädchen aus Serbien-Montenegro, das dort sehr bekannt ist, das dort einen Song Contest gewonnen hat und sich auf der High School und im schulischen Umfeld auch mit dem Thema Multimedia beschäftigt.

Siemens schreibt den Wettbewerb ja nicht nur für Deutschland aus, sondern für ganz Europa. Banal gefragt: Warum eigentlich nicht für die ganze Welt?

Da stellen Sie eine Frage, die ich gerne beantworte. Wir beschäftigen uns tatsächlich mit dem Gedanken, den Wettbewerb noch auszuweiten und tatsächlich eine weltweite Ausschreibung daraus zu machen. Erste Überlegungen dazu gibt es durchaus.

(Das Interview führte Frank U. Kugelmeier am 17.9.2005 in München. Weitere Anmerkungen zum Siemens-Wettbewerb finden sich auch in dem Gespräch mit Jurymitglied Johanna Wanka, der Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz.)


Meldung vom 18.9.2005 [ Nach unten ]

Platz eins im internationalen Wettbewerb "Join Multimedia 2005"

Das Siegerteam mit Jurymitglied Johanna Wanka
(© Siemens) 1380 Einsendungen aus 28 Ländern - das ist die Bilanz des diesjährigen Wettbewerbs "Join Multimedia" der Siemens AG.

Umso erfreulicher, dass sich das St.-Ursula-Team, das in den letzten beiden Jahren jeweils einen dritten Platz erreichte, auch im Jahr 2005 wieder erfolgreich platzieren konnte: Für ihre in Flash(TM) 7.0 programmierte Multimedia-Präsentation "Traumjob Politiker?" wurden Niklas Bein, Julia-Kristin Klein, Stefan Röben, Kerstin Rüenauver und Jonas Warns diesmal sogar mit dem ersten Platz ausgezeichnet - und dies in der "Königsdisziplin" des Wettbewerbs, der Altersklasse 2.

Jurymitglied Thomas Kerstan, Redakteur der Wochenzeitung "Die Zeit" und dort Leiter des Ressorts "Chancen", äußerte sich zum "Politiker"-Projekt wie folgt: "Die Präsentation ist hervorragend recherchiert und journalistisch anspruchsvoll aufbereitet. Dem Team ist es vorbildlich gelungen, ein relevantes Thema interessant, vielschichtig und einfallsreich darzustellen."

Übergeben wurde der mit stattlichen 5.000 Euro dotierte Preis wie in den vergangenen Jahren in München. In Begleitung ihrer Betreuungslehrer Eva Jansen und Frank Kugelmeier verbrachten die Jugendlichen vom 16. bis zum 19. September wiederum erlebnisreiche Tage in der bayerischen Landeshauptstadt.

Das nebenstehende Foto zeigt das Siegerteam des St.-Ursula-Gymnasiums zusammen mit der Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, Ministerin Johanna Wanka, während der Preisverleihung am 17.9.2005. Preisträger Niklas Bein konnte an der Veranstaltung allerdings nicht teilnehmen: Er verbringt zurzeit ein Schuljahr als Gastschüler in Brasilien.

Die folgenden Bilder bieten einige Impressionen vom diesjährigen München-Aufenthalt.

Stefan beim Kennenlern-Abend Vor der Preisverleihung
(© Siemens)
Jonas mit Siemens-Repräsentantin Christa Mühlbauer
während der Projekt-Präsentation Siemens-Jurymitglied Prof. Dr. Claus Weyrich
während der Preisverleihung
Während des Stadtbummels Gemeinschaftsbild der Siegergruppen
München im Bundestagswahlkampf-Fieber Julia-Kristin und Kerstin im Bus
Preisübergabe: Stefan und Ministerin Wanka
(© Siemens) Jazz-Impressionen nach der Preisverleihung

Ein buntes Programm...


Meldung vom 18.8.2005 [ Nach unten ]

Weltjugendtag 2005: Kurienkardinal Walter Kasper zum Verhältnis Kirche - Politik

Einige Wochen zuvor hatten sie noch deutsche Spitzenpolitiker von Franz Müntefering bis Volker Kauder befragt - im Sommer 2005 gelang es einigen Schülern des St.-Ursula-Gymnasiums dann sogar, einen Kardinal der römischen Kurie vor Kamera und Mikrofon zu bekommen.

Walter Kardinal Kasper im Interview Eigentlich hatten Julian Hageböck, Anna Carla Kugelmeier, Stefan Röben und Inga Schörmann ja sogar den Papst interviewen wollen. Dessen Terminkalender war jedoch, wie sich denken lässt, gesteckt voll. Gesprächsbereit zeigte sich hingegen Walter Kardinal Kasper, der Leiter des "Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen". Am Rande einer Veranstaltung des Weltjugendtags stellte er sich am 17. August, einen Tag vor dem Papstbesuch in Deutschland, in Düsseldorf den - vorwiegend politischen - Fragen der Jugendlichen.

Er selbst, so der Kardinal, sehe sich zwar nicht als "Außenpolitiker des Vatikan", doch könne man Religion und Politik nicht immer ganz trennen. Das zeige sich beispielsweise an der kritischen Haltung, die Papst Johannes Paul II. gegenüber dem Irak-Krieg eingenommen habe: "Frieden ist nicht nur ein politisches, sondern auch ein moralisches Problem. Da geht es um die Gerechtigkeit zwischen den Völkern."

Kritisch äußerte sich Kasper vor diesem Hintergrund zur Globalisierung. Wie überall gebe es hier Licht- und Schattenseiten. Neben dem Positiven, dass "die Grenzen zwischen den Völkern verschwinden", sehe er das Problem einer einseitig ökonomisch ausgerichteten Welt. Demgegenüber habe der verstorbene Papst immer auch die "Globalisierung der Solidarität" eingefordert.

Franz Münteferings Kritik an bestimmten Auswüchsen des globalen Kapitalismus kann der Kardinal durchaus nachvollziehen: "Ein einseitiger, am Profit orientierter Kapitalismus ist im Grunde eine unethische Haltung. Da kommt etwas Gemeinsames bei dem Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei und den kirchlichen Anliegen zum Ausdruck. Das ist Gegenstand der kirchlichen Soziallehre."

Das vollständige Interview ist auf der Homepage der Fachschaft Sozialwissenschaften zu finden.


Meldung vom 20.5.2005 [ Nach oben ]

Müntefering, Kauder & Co. - Spitzenpolitiker im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern

Franz Müntefering im Interview Einen veritablen Partei- und Fraktionsvorsitzenden bei sich in der Schule zu Gast zu haben erlebt man nicht alle Tage. Erst recht bemerkenswert ist es, gleich mehrere Spitzenpolitiker aus Bund und Land im Schulgebäude begrüßen und darüber hinaus etliche andere in ihren Parteizentralen oder im Parlament besuchen zu dürfen.

Dass dies möglich ist, beweisen die Aktivitäten eines Schülerteams, das im Frühjahr 2005 am St.-Ursula-Gymnasium unter dem Thema "Traumjob Politiker?" ein umfangreiches Multimedia-Projekt erarbeitet hat.

Mit ihrer Computer-Präsentation unternahm die Gruppe den Versuch, die Tätigkeiten der Volksvertreterinnen und -vertreter zumindest einzukreisen und ein "Anforderungsprofil" dieses Berufsstands zu erstellen. Dazu stellten die Schülerinnen und Schüler prominenten Politikern, Regierungsverantwortlichen ebenso wie Oppositionellen, einen ganzen Katalog von Fragen:

Ist Politiker (bzw. Politikerin) ein Traumberuf? Wie geht man mit der Einbindung in die Partei, mit der "Fraktionsdisziplin" um? Wie erklärt sich die zu beobachtende Politikverdrossenheit der Jugendlichen? Brauchen Politiker Visionen? Frisst der politische Alltag diese Visionen auf? Verliert man als Spitzenpolitiker nicht die "Bodenhaftung", also den Kontakt zum Volk? Welche Fehler sollte ein Politiker auf keinen Fall machen? Warum spielen Frauen in der Politik immer noch eine untergeordnete Rolle? Und, speziell auf die männlichen Befragten gemünzt: Wären Sie heute dort, wo Sie sind, wenn Sie eine Frau wären?

Erfreulich war das positive Echo, das das Projekt in der Entstehungsphase bei den Betroffenen auslöste. Für zum Teil mehrstündige Gespräche stellten sich den Jugendlichen u. a. folgende Politikerinnen und Politiker zur Verfügung:

Zur Illustration: SPD-Chef Franz Müntefering kam eigens für das Projekt für anderthalb Stunden in unsere Schule; Helga Daub (FDP), Theo Kruse (CDU) und Willi Brase (SPD) nahmen sich zwei, Hartmut Schauerte (CDU) sogar über drei Stunden Zeit.

Franz Müntefering, SPD Volker Kauder, CDU
Peer Steinbrück, SPD Kerstin Müller, B'90/Grüne
Hartmut Schauerte, CDU Ute Schäfer, SPD
Bärbel Höhn, B'90/Grüne Theo Kruse, CDU
Andreas Pinkwart, FDP Willi Brase, SPD

Politikerinnen und Politiker im Gespräch


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2004-2010