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Interview

Hartwig Becker   Hartwig Becker,
Jahrgang 1978,
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn,
Unterbrandmeister in der Löschgruppe Neu-Listernohl.


Wir haben noch keine Deutschlandflagge in den Einsatz mitgenommen

Unterbrandmeister Hartwig Becker über Helden und Nicht-Helden

Heroes Wanted

Die New Yorker Feuerwehr wirbt auf ihrer Internet-Homepage mit dem Slogan "Heroes Wanted" - "Helden gesucht". Dahinter steckt ja ein gewisser Anspruch an den Beruf des Feuerwehrmanns. Können Sie den nachvollziehen?

Heroes Wanted Also, den Begriff "Held", denke ich mal, lehnen wir hier in Deutschland mehr oder weniger ab, gerade als Freiwillige. Ein Feuerwehrmann hat zwar immer so den Touch eines Helden - immer nur Menschen retten und alle Gefahren beseitigen und Ähnliches -, aber ich denke, mit Held-Sein hat das überhaupt nichts zu tun, sondern schon mehr mit Mitmenschlichkeit.

Sind die Feuerwehrleute, die am 11. September 2001 im und am World Trade Center umgekommen sind, für Sie Helden?

Das ist natürlich jetzt eine schwierige Frage. Als Helden würde ich persönlich sie jetzt nicht bezeichnen, sondern sie haben einfach ihr Leben eingesetzt im Dienste ihrer Mitmenschen. Ob das den Tatbestand eines Helden erfüllt, weiß ich nicht - das mag jeder für sich selber definieren.

Ein Held? Unterscheidet sich - im Bewusstsein der Bevölkerung und auch in seinem Selbstverständnis - ein amerikanischer Feuerwehrmann von einem deutschen?

Ich denke, dass die Amerikaner eine Art Elitebewusstsein für manche Bevölkerungsschichten oder auch für manche Aufgaben entwickelt haben. Beispielsweise die Feuerwehrleute - oder die Soldaten - sind bei denen, ja, "Helden" (wobei wir wieder beim Begriff wären). Und so etwas gibt es hier in Deutschland, denke ich mal, nicht, denn hier in Deutschland ist viel auf Ehrenamtlichkeit aufgebaut, wozu auch die Feuerwehr zählt. Das wird bei uns nicht so hochstilisiert.

Sie sagten, das "Helden"-Bewusstsein der amerikanischen Feuerwehrleute habe etwas mit Elitedenken zu tun. Kann es auch einfach Patriotismus sein?

Ja, auf jeden Fall. Der Patriotismus ist in Amerika ja recht ausgeprägt. So ein Denken hat man ja - man muss auch teilweise sagen: zum Glück - in Deutschland nicht mehr in so ausgeprägter Weise. Ich denke, dadurch wird so etwas aufgebaut. Ich denke auch, nur so kann Heldentum entstehen. Dort herrscht auf jeden Fall eine andere Mentalität.

Die amerikanischen Feuerwehrautos fahren ja auch mit einer Flagge herum, die haben hinten so ein Fähnchen dran, wenn sie zum Einsatz fahren. Das machen Sie, glaube ich, nicht...

Richtig. Nein, das haben wir nicht. Wir haben ein Stadtwappen auf dem Helm kleben, aber wir haben noch keine Deutschlandflagge Richtung Einsatz mitgenommen, nein. Wir tragen auch auf unseren Uniformen außer dem Stadtwappen der Stadt Attendorn als Träger des Brandschutzes keinerlei Abzeichen oder Wappen, jetzt mal von unseren Dienstgradabzeichen abgesehen.

Hollywood-Helden

Wie beurteilen Sie das Bild, das zum Beispiel Hollywood-Filme vom Beruf des Feuerwehrmanns zeichnen?

Sie zielen jetzt wahrscheinlich auf "Backdraft" ab, auf den Film, den so ziemlich jeder Feuerwehrmann auch hier in Deutschland schon gesehen hat; aber wo eigentlich in jedem normalen Feuerwehrlehrgang davor gewarnt wird, weil die Leute dort teilweise auch ohne Atemschutzgeräte und ohne Sicherung irgendwo reingehen. Ich weiß nicht; Hollywood ist da irgendwie anders angelegt als wir...

Also werden die Leute in den Filmen deutlicher als Helden dargestellt, indem sie ohne Atemschutz da reingehen, am besten noch mit Zigarette im Mundwinkel...

Backdraft-Helden Auf jeden Fall, ja; ich denke, die werden da vor allem als unverwundbar dargestellt. Das bezieht sich nicht auf die eigentliche Tätigkeit der Feuerwehrleute. Irgendwomit muss ja auch das Geld verdient werden; das kann man nicht mit so - in Anführungsstrichen - "langweiligen" Feuerwehrtätigkeiten.

Von den Film-Helden zurück zu den "wirklichen" Helden: Was macht für Sie einen guten Helden aus? Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein? Mut? Pflichterfüllung? Kameradschaft?

Ja, ich sträube mich ja schon die ganze Zeit gegen den Begriff "Held". Ich sag mal so: In der Feuerwehr steht natürlich die Kameradschaft an erster Stelle; das ist so ziemlich das Wichtigste, was wir haben und was uns auch trägt und was natürlich nur auf einer guten, fundierten Ausbildung begründet sein kann. Jeder Feuerwehrmann durchläuft die einzelnen Lehrgänge und muss seine Nachweise dann an jedem Lehrgangsende ablegen in Form einer Prüfung, und dadurch wird er ein vollwertiges Mitglied der ganzen Mannschaft, und darauf baut sich die Kameradschaft auf.

Kann ein Feuerwehrmann ein Held sein, wenn er im Dienst einer guten Sache umkommt?

Wir hatten das ja leider jetzt hier schon bei uns in der Löschgruppe, dass ein Kamerad im Einsatzdienst verstorben ist. Ich denke, er hat seine Pflicht erfüllt. Aber als Helden würde ich auch ihn nicht bezeichnen.

Ist Heldentum eher das, was andere Leute aus einem selber machen?

Das kommt auf die Sichtweise der anderen Leute an, und das wird insbesondere, denke ich, durch die Medien, ob es Fernsehen oder Zeitschriften sind, einfach hochgepusht; das ist meiner Meinung nach der einzige Grund, warum Helden überhaupt existieren.

Wären Sie gern ein medienwirksamer Held?

Ich glaube nicht, nein.

Motive

Warum sind Sie dann bei der Feuerwehr?

Da gibt es natürlich verschiedene Gründe. Also, ganz offiziell - das muss ich nach wie vor zugeben - bin ich einfach über verschiedene Freunde und Bekannte zur Feuerwehr gekommen, mit zwölf Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten, in erster Linie nur wegen der Gemeinschaft, weil die mich praktisch mitgezogen haben. Und dann war da natürlich auch das technische Interesse. Außerdem spielte Kameradschaft auf jeden Fall eine sehr große Rolle; und so hat sich das dann halt weiterentwickelt - sicherlich alles unter der Prämisse, dass man anderen Leuten helfen kann mit seiner Tätigkeit.

Abenteuerlust stand da nicht so im Vordergrund?

Oh, doch; da gehört sicherlich eine ganze Portion dazu. Einsätze sind immer Abenteuer.

Sie sind ja bei der Freiwilligen Feuerwehr. Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Freiwilligkeit auch zum Beruf zu machen?

Dazu muss man sagen, hier in der Löschgruppe haben es schon zwei Kameraden gemacht, die haben halt auch in der Freiwilligen Feuerwehr angefangen und sind hinterher in die Berufsfeuerwehr gewechselt. Ich persönlich kann es mir nicht vorstellen, da ich mit meinem jetzigen Beruf eigentlich ganz zufrieden bin; aber ich denke, wem es wirklich liegt, auch Rettungsdienst und Ähnliches zu fahren, der soll es auf jeden Fall machen. Es gibt viele Fälle.

Neben der Freiwilligen gibt es ja die Berufs-Feuerwehr. Wie funktioniert die Kooperation zwischen diesen beiden Gruppen?

Wir haben hier in Attendorn ja nur eine Freiwillige Feuerwehr, und wir kommen eigentlich nur zu Besichtigungsterminen und Ähnlichem, wenn wir die Berufsfeuerwehren besuchen, mal mit denen in Kontakt. Da ist dann natürlich ein partnerschaftliches, kameradschaftliches Verhältnis, aber sonst haben wir nichts mit denen zu tun.

Gibt es auch Reibungsflächen? Mentalitätsunterschiede?

Nein, denke ich nicht. Auf keinen Fall.

Lösch-Ästhetik

Welches Verhältnis haben Sie zu "Feuer"? Bedeutet es Ihnen überhaupt etwas? Finden Sie es faszinierend? Oder ist es eher etwas, was Sie abschreckt?

Das ist natürlich jetzt eine sehr schwere Frage. Feuer kann man ja einerseits dazu einsetzen, um zu heizen; wir zu Hause haben zum Beispiel auch einen Kamin, da ist es natürlich nützlich. Aber es kann natürlich auf der anderen Seite hohe Sachwerte zerstören und Leben gefährden. Also, man sollte auf jeden Fall den Respekt vor dem Feuer nicht verlieren.

Löschen unter der Fahne Wie sehen Sie und Ihre Kameraden während eines Einsatzes einen Brand: Ist er lediglich ein chemischer Prozess - oder sehen Sie darin auch irgendein widerspenstiges Wesen, womöglich einen persönlichen Feind?

Hm, einen persönlichen Feind..., nein. - Es ist eine große Herausforderung für uns; es ist nicht einfach nur ein chemischer Prozess, der jetzt reagiert, sondern wir haben natürlich vor allem die Probleme: Was macht das Feuer? Breitet es sich aus? Was gibt es für Möglichkeiten zu löschen? Das in den Griff zu bekommen genügt als Herausforderung.

Schaut man sich ein bisschen im "Feuerwehr-Milieu" um, dann stellt man schnell fest, dass sich dort offenbar eine eigene Ästhetik entwickelt hat: Es gibt Bildbände mit Aufnahmen der schönsten Löschfahrzeuge; im Internet präsentiert sich so manche Homepage mit den beeindruckendsten Einsatzfotos; ja, es gibt sogar eigene, durchgestylte "Feuerwehr-Kalender", die Mensch und Gerät vor effektvoller Kulisse darstellen. Wie erklären Sie sich diesen "Hang zum Schönen"?

Ach, ich denke, das ist genauso wie in jedem anderen Verein oder bei jedem anderen, der sein Hobby betreibt, ob es jetzt Trecker-Freunde sind oder Oldtimer-Freunde oder Ähnliches. Ich denke, das gehört einfach dazu.

Im Internet wird eine heftige Diskussion darüber geführt, ob bzw. inwiefern man überhaupt Einsatzfotos veröffentlichen sollte. Wie stehen Sie zu dieser Frage?

Die wenigsten Einsatzfotos werden durch die Feuerwehr selber veröffentlicht, also durch unsere Pressestellen, sondern die meisten Fotos werden halt von der Presse selber gemacht, sprich: von den Zeitungen, und da haben wir überhaupt keinen Einfluss darauf, diese Veröffentlichungen gegebenenfalls zu verhindern. Ich persönlich sehe es sehr differenziert. Man kann sicherlich von einem Verkehrsunfall mal ein Foto machen, aber ob man da teilweise so weit gehen muss, dass man wirkliches Blut sieht, das müsste jeder Journalist und Redakteur gewissenhaft für sich selber entscheiden. Man vergisst meistens, wenn man die Zeitung aufschlägt und dann so eine Meldung liest oder das entsprechende Foto sieht, was für menschliche Schicksale dahinter stehen. Wenn jemand beim Hausbrand sein Dach überm Kopf verloren hat, sein ganzes Hab und Gut, dann weiß ich nicht, ob das unbedingt immer sein muss, darüber zu berichten; aber ich denke, im Sinne der Pressefreiheit steht den Journalisten das durchaus frei.

Eine kleine Korrektur: Derartige Fotos gibt es eben nicht nur von Seiten der Presse, sondern durchaus auch auf Betreiben von Einzelfeuerwehren, die vielleicht im Übereifer bzw. im Stolz auf ihre Erfolge auf ihrer Homepage etwas präsentieren, worüber anschließend dann zum Teil erbittert gestritten wird, weil einige Leser klar sagen: Das wollen wir auf eurer Seite im Internet nicht sehen!

Das war mir jetzt so in der Weise nicht bekannt. Da kann ich mich dann auch nur dagegen aussprechen und die Kameraden aufrufen, ihre Pflicht zu tun und keinen Mann, der woanders gebraucht werden könnte, für Fotoarbeiten zur Verfügung zu stellen. Also, das muss nicht sein. Das ist nicht Sinn und Zweck der Arbeit der Feuerwehr.

Belastungen

Funkleitzentrale Sie sind Feuerwehrmann ja ehrenamtlich, nicht im Hauptberuf. Wie verträgt sich dieses Amt mit Ihrer beruflichen Tätigkeit?

Das ist eigentlich in Attendorn ganz gut geregelt. Wir werden ja zu Einsätzen grundsätzlich freigestellt, das heißt, wir sind ja mit den Meldeempfängern ausgerüstet, und sobald ein Einsatz freigeschaltet wird, werden wir dadurch alarmiert und können dann sofort unsere Arbeitsstelle verlassen. Das geht ohne Probleme. Und danach kann man sich einfach bei dem Arbeitgeber zurückmelden und macht praktisch weiter wie vorher. Übungstätigkeiten und so weiter finden ja grundsätzlich immer in der Freizeit statt.

Offensichtlich leben Sie als Feuerwehrmann ja ein Leben auf Abruf. Belastet Sie das nicht?

Man gewöhnt sich daran. Ich mach das jetzt seit meinem siebzehnten Lebensjahr, da bin ich von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen worden. Die Anfangszeit - die erste Zeit, wo man den Meldeempfänger hatte, sich daran gewöhnen musste, dass der jetzt wirklich Teil des Lebens ist, man führt ihn überall mit, egal wo man hingeht, egal auf welche Feier oder Ähnliches, oder abends, beim Schlafen, liegt der halt genau neben dem Bett, und der kann jederzeit losgehen - also, am Anfang hat mir das doch kleinere Schwierigkeiten bereitet, gerade auch beim Schlafen, aber mittlerweile ist das überhaupt kein Problem mehr.

Wenn ein Alarm kommt, wissen Sie ja zunächst noch nicht, wohin Sie jetzt gerufen werden. Unter Umständen ist das, was Sie am Einsatzort zu sehen bekommen, furchtbar. Wie gehen Sie damit um?

Also, über den Meldeempfänger wird ja grundsätzlich eine vollständige Meldung abgesetzt, was passiert ist, und dann auch schon das erste Mal gesagt, wo das ist. Und dann fährt man los. Es kann natürlich mal funktechnisch bedingt sein, dass man die Meldung nicht komplett mitkriegt, und dann ist es schon ein etwas mulmiges Gefühl; aber das Hauptaugenmerk ist erst mal, vom Arbeitsplatz oder vom Wohnort zum Feuerwehrhaus zu gelangen.

Sie wissen dann aber natürlich immer noch nicht, was sie später am Einsatzort genau erwarten wird, viele Verletzte zum Beispiel. Ist es nicht schwer, damit umzugehen?

Man weiß nie so richtig, was auf einen zukommt. Das sieht man erst an dem Einsatzort direkt, und dann wahrscheinlich auch - meistens - nicht global, sondern nur das, was im eigenen Einsatzabschnitt vor sich geht. - Mit Leichen ist natürlich immer schwer umzugehen im Nachhinein. Da hat man immer eine gewisse Zeit dran zu arbeiten. Das geht auf keinen Fall spurlos an einem vorbei.

Hatten Sie bereits einen Einsatz - oder Einsätze -, die Sie in dieser Hinsicht nie vergessen werden?

Feuerwehr-Taucher Ja, auf jeden Fall. Da gibt's mehrere. Verschiedene Einsätze hatten wir an der Bigge, wo Schwimmer ertrunken sind oder Taucher, die gesucht werden mussten. Und da ist es schon recht schwer, wenn man teilweise erst Wochen später die Schwimmer wieder entdeckt, weil die zunächst aus irgendwelchen chemischen Vorgängen heraus absacken und dann erst später wieder auftauchen. Na ja, das ist schon ziemlich belastend hinterher. Ich kann es nur noch mal sagen, es geht auf keinen Fall spurlos an einem vorbei. Aber jeder geht damit wahrscheinlich anders um. Mir hat es immer geholfen, dass ich mit meinen Eltern, mit meiner Freundin darüber geredet habe, was da war und wie das war und wie ich das empfunden hab. Andere Kameraden, denke ich mal, sprechen da mit niemandem drüber und machen das mit sich selbst aus. Außerdem haben wir in Attendorn ja durchaus die Möglichkeit, Hilfe in Anspruch zu nehmen durch die Seelsorger sowohl von katholischer als auch von evangelischer Seite, die im Einsatz dann auch sofort immer da sind, wenn solche Sachen auftreten sollten.

Sprechen Sie auch mit Ihren Kameraden über solche schwierig zu bewältigenden Einsätze?

Ja, im Kameradschaftskreis auf jeden Fall, aber auch mit Arbeitskollegen. In dem Kreis der Arbeitskollegen wird das auch auf jeden Fall thematisiert.

Leben und Tod

Einsätze können tödlich sein. Denken Sie darüber nach? Wie denkt Ihre Familie darüber?

Ja, wir hatten es ja - das hatte ich ja eingangs gesagt - leider schon einmal, dass wir einen Kameraden im Einsatz verloren haben. Ich denke, das ist so ein Thema, das gern verschwiegen wird. Also, ich denke nicht, dass sich da irgendein Familienangehöriger konkret Gedanken darüber macht. Unsereins sowieso nicht; wir sind im Einsatz mit anderen Sachen beschäftigt. Da müssten Sie wahrscheinlich unsere Eltern, unsere Ehepartner zu diesem Thema interviewen.

Gibt es für Sie einen Punkt, an dem Sie sagen würden: Ich höre als Feuerwehrmann auf?

Keine Ahnung. Ich wüsste nicht, so würde ich's jetzt an dieser Stelle sagen, dass ich da einen Punkt kennen würde.

Das Interview wurde am 1.3.2004 geführt. Die Fragen stellten Kerstin Rüenauver, Jonas Warns und Ann-Kristin Blöcher.


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2004-2010

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