Zur Übersicht   Frage 4: Geschlecht

Fragestellung

(4) Geschlecht:        o  männlich    o  weiblich

Kommentar

Was bei der Betrachtung der Befragtengruppe sofort auffällt, ist die unterschiedliche Zusammensetzung der beiden Geschlechter am St.-Ursula-Gymnasium: Dort stehen 356 befragten Mädchen lediglich 195 Jungen gegenüber - ein Verhältnis von etwa 2 : 1, das gleichermaßen für die Sekundarstufe 1 wie die Sekundarstufe 2 gilt. Diese "Unausgewogenheit" hat damit zu tun, dass das St.-Ursula-Gymnasium bis 1979 eine reine Mädchenschule war; die Jungen gingen zum Nachbargymnasium. In den 80er Jahren entwickelte sich dann die Koedukation; gleichwohl schicken viele Eltern traditionell weiterhin eher ihre Töchter als ihre Söhne auf diese Schule.

Demgegenüber ist das Verhältnis der Geschlechter an der St.-Ursula-Realschule - der einzigen Realschule am Ort - ausgewogen: Befragt wurden dort 251 Jungen und 243 Mädchen.

Die genannten Tatbestände haben eine gewisse Bedeutung für alle Untersuchungsergebnisse, die nach den Geschlechtern differenzieren. Zu berücksichtigen ist hierbei nämlich, dass die Antworten der befragten Jungen (da die Mehrheit der männlichen Befragten - ca. 56 %, vgl. die Resultate zu Frage 1 - zur Realschule geht) "realschullastig" sind, die Antworten der Mädchen (fast 60 % der weiblichen Befragten sind Gymnasiastinnen) hingegen eher "gymnasium-typisch".

Tabellen

Geschlecht (absolut)

(DS: 1054)Alle BefragtenRealschuleGymnasium
männlich446251195
weiblich602243359 (356 + 3)
k. A.633
Stichprobe:1054497557

 

Geschlecht (prozentual)

(DS: 1054)Alle AntwortenRealschuleGymnasium Sek.1Sekundarstufe 1Sekundarstufe 2
männlich42,6 %50,8 %35,6 %44,0 %34,0 %
weiblich57,4 %49,2 %64,4 %56,0 %66,0 %
Stichprobe:1048494407901147

 

Grafik


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 1997, 2003, 2004

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