Zur Übersicht   Frage 11: Verkehrsmittel zur Schule

Fragestellung

(11) Wie kommst du zur Schule? (Hier sind Mehrfachnennungen möglich.)

o  insgesamt zu Fuß     o  ich werde von Eltern usw. gefahren
o  mit dem Fahrrad      o  mit dem Mofa/Moped/Motorrad
o  mit dem Bus          o  mit dem Privat-Pkw (allein)
o  mit der Bahn         o  mit dem Privat-Pkw (Schüler-Fahrgemein-
                           schaft)

Kommentar

Die ländliche Region im Umfeld der beiden St.-Ursula-Schulen macht sich deutlich bemerkbar: Typisch (speziell für das Gymnasium) ist der hohe Anteil der Fahrschüler/-innen. Nur ein Fünftel aller befragten Kinder und Jugendlichen (20 Prozent) kommt ausschließlich zu Fuß zur Schule. 70 Prozent fahren mit dem Bus, einige (aus dem Raum Finnentrop) benutzen zusätzlich die Bahn. 15 Prozent der Befragten werden (mehr oder weniger regelmäßig) von den Eltern per Auto gebracht; Fahrrad und Mofa spielen als Verkehrsmittel hingegen nur eine untergeordnete Rolle.

In der gymnasialen Oberstufe gewinnt zunehmend das Privatauto an Bedeutung: Wenigstens 21 Prozent der Schüler/-innen der Jahrgangsstufen 11 und 12 fahren (zumindest gelegentlich) selbst oder bilden Fahrgemeinschaften. Für die Abiturient/-inn/-en (Jahrgangsstufe 13) liegen die Werte erfahrungsgemäß noch deutlich höher; leider konnte diese Schülergruppe jedoch zum Befragungszeitpunkt nicht mehr erfasst werden.

Es fällt auf, dass diejenigen Kinder und Jugendlichen, die von den Eltern mit dem Auto gebracht werden, fast ausschließlich aus Attendorn selbst stammen (21 Prozent Nennungen), nicht jedoch von außerhalb (nur 6 Prozent Nennungen). Auswärtige Schüler/-innen fahren überwiegend mit dem Bus (94 Prozent). - Im Übrigen ist immerhin auch mehr als die Hälfte der Attendorner Befragten (52 Prozent) - trotz relativer Nähe zur Schule - mit dem Schulbus unterwegs.

Dass immerhin 13 auswärtige Schüler/-innen bekunden, sie bewältigten ihren Schulweg "insgesamt zu Fuß", mag auf Missverständnissen beruhen (so besuchen die St.-Ursula-Schulen auch einige Attendorner Internatsschüler, die sich "in anderen Regionen" zu Hause fühlen und dies möglicherweise bei Frage 6 so notiert haben). Vielleicht ist diese Unstimmigkeit aber auch darauf zurückzuführen, dass etliche Kinder und Jugendliche aus entlegenen ländlichen Regionen erst eine ganze Weile zu Fuß unterwegs sind, bevor sie überhaupt eine Bushaltestelle erreichen, so dass ihnen der Schulweg überwiegend als Fußmarsch erscheint.

Tabellen

Verkehrsmittel zur Schule (absolut/prozentual)

(DS: 1054)Alle BefragtenAlle Antworten
insgesamt zu Fuß21120,1 %
mit dem Fahrrad13312,7 %
mit dem Bus73169,6 %
mit der Bahn11911,3 %
von Eltern gebracht16015,2 %
mit Mofa/Moped usw.434,1 %
mit Pkw (allein)464,4 %
mit Pkw (Fahrgem.)464,4 %
k. A.3
Stichprobe:10541051

 

Verkehrsmittel zur Schule (prozentual)

(DS: 1054)RealschuleGymnasium Sek.1Gymnasium Sek.2
insgesamt zu Fuß23,9 %17,4 %14,8 %
mit dem Fahrrad15,2 %12,3 %5,4 %
mit dem Bus65,8 %72,1 %75,2 %
mit der Bahn5,1 %16,7 %17,4 %
von Eltern gebracht13,4 %16,9 %16,8 %
mit Mofa/Moped usw.5,1 %2,2 %6,0 %
mit Pkw (allein)1,4 %2,0 %20,8 %
mit Pkw (Fahrgem.)1,2 %1,7 %22,1 %
Stichprobe:494408149

 

Grafik


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 1997, 2003, 2004

Zurück Index Seitenanfang Weiter