Zur Übersicht   Frage 28: Job in den Sommerferien

Fragestellung

(27/28) Gehst du während der Ferien arbeiten?

(28) In den Sommerferien:  o  ja, ______ Wochen           o  nein

Kommentar

In den sechseinhalbwöchigen Sommerferien verwendet ein gutes Drittel (35 Prozent) der befragten Kinder und Jugendlichen die freie Zeit zur Annahme einer bezahlten Tätigkeit. Die meisten "Berufstätigen" arbeiten zwei bis drei Wochen, immerhin fast 8 Prozent aber auch länger.

Geschlechtsspezifische Unterschiede sind hierbei kaum festzustellen. Die Jungen jobben geringfügig häufiger und insgesamt länger als die Mädchen; signifikante Differenzen lassen sich aus den Daten jedoch nicht ablesen.

Bemerkenswert ist, dass in den Sommerferien deutlich mehr Personen einer bezahlten Beschäftigung nachgehen als in den Osterferien. In der Unter- und Mittelstufe sind es fast 28 Prozent, in der gymnasialen Oberstufe fast 83 Prozent der Befragten.

Dass die im Kommentar zu Frage 26 skizzierte "protestantische Arbeitsethik" - auch - in den Sommerjobs keinen Niederschlag findet, belegen die Antwortergebnisse überdeutlich: In der Oberstufe gehen etwa 84 Prozent der Katholiken, aber nur 78 Prozent der Protestanten einer bezahlten Tätigkeit nach. Ansonsten liegen die Angehörigen der beiden Konfessionen in ihrem "Jobverhalten" nahezu gleichauf. Eine besonders profitwirtschaftliche Berufstätigkeit (M. Weber) lässt sich den befragten Protestanten hier also nicht nachsagen.

Tabellen

Job in den Sommerferien (absolut/prozentual)

(DS: 1054)Alle BefragtenAlle AntwortenSekundarstufe 1Sekundarstufe 2
kein Job67664,6 %72,4 %17,4 %
1 Woche101,0 %1,1 %0,0 %
2 Wochen10910,4 %9,1 %18,1 %
3 Wochen17116,3 %11,9 %43,0 %
4 Wochen595,6 %3,7 %17,4 %
5 Wochen90,9 %0,7 %2,0 %
6 Wochen131,2 %1,1 %2,0 %
k. A.7
Stichprobe:10541047898149

 

Job in den Sommerferien (prozentual)

(DS: 1054)Katholiken
Sek.2
Protestanten
Sek.2
kein Job15,9 %21,9 %
1 Woche0,0 %0,0 %
2 Wochen19,5 %15,6 %
3 Wochen43,4 %40,6 %
4 Wochen17,7 %18,8 %
5 Wochen1,8 %3,1 %
6 Wochen1,8 %0,0 %
Stichprobe:11332

 

Grafik


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 1997, 2003, 2004

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