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Historische Pranger

Der Pranger war ein besonders im Mittelalter und in der frühen Neuzeit angewendetes Instrument der Strafgerichtsbarkeit. Der Begriff selbst ist ambivalent: Er bezeichnet sowohl die Art und den Ort des Strafvollzugs als auch die zum "Anprangern" verwendeten Hilfsmittel, etwa den "Schandblock" oder den "Schandpfahl".

Grundlage jedes Prangers war die öffentliche Zurschaustellung der - meist gefesselten - Delinquenten, um sie auf diese Weise dem Hohn und Spott (mitunter auch körperlichen Angriffen) ihrer Mitmenschen auszusetzen. Da es dabei den Betroffenen "an die Ehre ging", gehört das Anprangern zu den so genannten Ehrenstrafen.

Diese Ehrenstrafen galten als eine eher milde Form der Bestrafung. Gravierendere Strafen waren daneben die Verstümmelung (etwa bei schwerem Diebstahl, mitunter bei Meineid) und natürlich die Todesstrafe (bei Mord, Totschlag, Raub, Brandstiftung, Münzfälschung, teils auch bei Ehebruch). [1]

An den Pranger gestellt wurden also Personen, die sich allenfalls eines Vergehens oder einer leichteren Straftat schuldig gemacht hatten. Dazu gehörten im europäischen Mittelalter beispielsweise:

Pranger wurden in der Regel an von der Öffentlichkeit stark frequentierten Orten errichtet, typischerweise auf Marktplätzen bzw. vor öffentlichen Gebäuden. Die alternative Bezeichnung für Pranger - "Kaak", "Kax" oder "Käx", ein norddeutscher Begriff für "Gaffen" - macht deutlich, worin die Strafe vorrangig bestand: in der Verhöhnung des Delinquenten durch die umstehenden Zuschauer. Andere Bezeichnungen, nämlich "Schreiat" oder "Stampe", weisen jedoch darauf hin, dass der Pranger ursprünglich auch ein Ort für öffentliche Marter und Prügelstrafen war. [3]

Die Prangerstrafe wurde teils als Einzelstrafe, teils aber auch in Kombination mit anderen Strafen (etwa einer Geldbuße oder einer anschließenden Verbannung) verhängt. Ihr lagen mehrere Überlegungen zugrunde.

  Schandpfahl
Schandpfahl (1648). [b]
Erstens diente sie der Abschreckung der Bevölkerung. Gefährdete Personen sollten durch den Anblick der Delinquenten geläutert und von ihrem Tun und Treiben abgehalten werden. So notierte 1574 etwa der Rat der Stadt Schwäbisch Hall zum Fall der Badersfrau Katharina Schlossstein, die wegen "greulichen, erschrecklichen Flüchen, schwerer [Gottes-]Lästerei und [...] Verachtung seines heiligen Worts" verurteilt wurde, die Schuldige werde an den Pranger gestellt, "damit sich andere leichtfertige, rohe und gottlose Leute in ihr wiedererkennen" [4].

Zweitens gab die Demütigung durch die Umstehenden den Delinquenten die Möglichkeit, öffentlich Buße zu tun. Auch wenn die Strafe von weltlichen Gerichten ausgesprochen wurde, zeigte sich hier eine Parallele zur kirchlichen Bußpraxis.

Drittens bot die Anprangerung von Delinquenten dem Publikum Gelegenheit zur kanalisierten Entladung aufgestauter Aggressionen und Frustrationen. Man könnte überspitzt sagen, sie gab in einem ansonsten restriktiven System Gelegenheit zu temporärer Volks-Herrschaft. Die Umstehenden wussten sich in ihrem Hohn eins mit der Obrigkeit und konnten durch ihre Angriffe auf die Angeprangerten quasi hoheitliche Aufgaben wahrnehmen.

In Europa sind Pranger (in Form von Blockprangern) bereits im Utrecht-Psalter (um 820) belegt [5]. Im deutschen Raum datieren Vorformen des Prangers, seinerzeit meist noch als Stätten der körperlichen Züchtigung (Auspeitschung), auf das 11. Jahrhundert. Ab dem 13. Jahrhundert war er für Ehrenstrafen weit verbreitet. Im schlesischen Leobschütz gab es einen "Schandpfahl mit Halseisen" ("statua") nachweislich bereits 1270. 1294 wurde der Pranger als Strafe für falsche Scheffelmaße im Lübischen Stadtrecht verzeichnet. [6]

Für die folgenden Jahrhunderte sind Prangerstrafen in den Archiven zahlreicher deutscher Städte nachzuweisen. So wurde beispielsweise 1566 in Köln Sophia von Dalen, eine "Teuefflersche" (d. h. eine Diebin), die viele Leute betrogen und deren Geld "versoffen und verschlachen" hatte, vier Stunden lang am "Kax" auf dem Altermarkt ausgestellt [7]. Über ihrem Kopf hing ein Schild, das den Grund ihrer Strafe benannte:

"Eß haitt gegenworttig unzuchtigh weib
diesse straeff verdient an irem leib
mit teueffelen, betriegen und schendtlicher thadth,
darumb sei hie zum exempell stahett." [8]

Prangerstrafen fielen unter die "niedere Gerichtsbarkeit". Sie wurden daher in aller Regel nicht von Henkern, sondern von städtischen Bütteln vollstreckt. Lediglich bei gravierenden Vergehen wurde der Scharfrichter bemüht - so im Falle der Verleumderin Catharina Bylsteins, die 1593 in Köln wegen übler Nachrede verurteilt wurde. Sie musste nicht nur widerrufen; vielmehr wurde dieser Widerruf in ihrem Namen öffentlich am Schandplatz vom Henker verkündet, was ihren Ruf in der Stadt dauerhaft beschädigte. [9]

Welche Langzeitwirkungen Ehrenstrafen hatten, lässt sich heute nur noch schwer ermessen. Für die Mehrzahl der Delinquenten dürften die Folgen erheblich gewesen sein: nachhaltige Geschäftsschädigung, Ausschluss aus der Zunft, Verlust sozialer Kontakte, verminderte (oder gar verhinderte) Heirats- bzw. Aufstiegschancen [10]. Insbesondere Fremde und Angehörige niederer Stände mussten zudem damit rechnen, im Anschluss an die öffentliche Zurschaustellung aus der Stadt bzw. Gemeinde getrieben zu werden. Zwingend war eine solche Ausweisung freilich nicht; im Gegenteil: Der Pranger bot den Gerichten die Möglichkeit einer juristischen Gratwanderung, nämlich die Beschuldigten einerseits hinreichend zu strafen, ohne andererseits ihre Existenz im teilweise recht labilen gesellschaftlichen Gefüge völlig zu ruinieren. Jeden Bäcker, der zu kleine Brötchen buk, konsequent auszuweisen wäre auf Dauer für das soziale System eher dysfunktional gewesen.

  Pranger in Delaware
Blockpranger in Delaware (um 1907). Das Stativ des Holzprangers wurde auch für Auspeitschungen verwendet. [c]
Dass die Prangerstrafe lediglich eine "Vor-Strafe" in einer breiten Palette innerstädtischer juristischer Maßnahmen war, belegt das Beispiel des Schweizers Notker Riggschwiler, der um 1662 in dem Städtchen Wil wegen "Vollsaufens" zunächst in "Bärhäuslein" und "Trülle" (zwei Abarten des Prangers) verbracht worden war, wegen fehlender Einsicht anschließend jedoch im Sinne einer Strafverschärfung in den Turm geworfen bzw. in Eisen gelegt wurde [11].

"Item, der Obrigkeit Klag führen an einem, so dann Notkherus Riggschwiler Beklagter anderen Theils, weil er wider vilefeltig zu starch sich des Vollsufens nit gemüssiget, ohn angesehn die Wirtshüser ihm schon verbotten, mit dem Bärhäuslein und Trülle schon gestroft worden, sich ganz nit gebesseret und kein Hoffnung einer Besserung mehr vorhanden, als sollen ihm die Wirtshüser noch mahlen verbotten, und bis morgens in Lederthurm gelegt werden, und wan er wider trockhen, sollte sich versehen und ob dieser tröwherzige zu stehen sich nit stosen wo..... solle er an ein Springer Eisen gelegt werden, wie das dem Grossweibel hiermit befohlen wirt, dz er der gleich Spring Eisen solle machen lassen, und ohn alles weiteres Fragen so ihm solches anlegen solle ..." [12]

In Österreich installierte Pranger-Säulen stammen meist aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Nachweisen lassen sich Pranger in Orten wie Bad Zell (1574), Laa an der Thaya (1575) oder - spät - Litschau (1688). Unter Joseph II. wurde allerdings im Jahr 1787 die öffentliche Zurschaustellung von Delinquenten abgeschafft, was dazu führte, dass man bestehende Pranger häufig abtrug und sie im 18. Jahrhundert durch Dreifaltigkeitssäulen oder Marktbrunnen ersetzte. [13]

In England schrieb ein "Act of Parliament" 1405 jeder größeren Stadt, die einen Markt abhalten wollte, die Einrichtung eines Prangers zwingend vor. Getilgt wurde die Prangerstrafe dort erst im Jahr 1837; vereinzelt wandte man sie (mithilfe von Schandblöcken) allerdings noch bis in die 1870er Jahre an. [14]

In China, Korea, Japan, auf den Philippinen und in Persien waren behördlich verordnete Blockpranger noch im frühen 20. Jahrhundert üblich. [15] In Nordamerika hielt sich der Blockpranger als offizielles Schandgerät in Delaware sogar bis 1967. Öffentliche Auspeitschungen waren darüber hinaus weiterhin erlaubt, durften laut Delaware Codex ab 1973 aber (bei Strafe von 500 Dollar) nicht mehr fotografiert werden. [16]

Heutzutage werden Prangersäulen oder mit Halseisen versehene Schandmauern in Deutschland und Österreich zwar in einigen Städten - man möchte fast sagen: liebevoll - restauriert; so sind öffentliche Schandplätze, um nur einige wenige Beispiele zu nennen, inzwischen wieder in Ilmenau, Altenstädt oder Siegburg zu besichtigen. [17] Ihre Reinstallation dient jedoch ausschließlich touristischen Zwecken.

Die nostalgische Ausgestaltung ehemaliger Schandplätze kann freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Spielarten echter Pranger auch hier in jüngerer Vergangenheit noch gab. Diese Prangerszenarien bildeten sich allerdings eher im rechtsfreien bzw. quasi-rechtsfreien Raum aus, in dem eine Obrigkeit entweder bewusst wegschaute, nicht (mehr) vorhanden war oder aber sich der Solidarität ihrer Untertanen dadurch versicherte, dass sie das Urteil über einen Beschuldigten dem Mob der Straße überließ.

  Öffentliches Kahlscheren
Öffentliches Kahlscheren einer Frau (Altenburg, Februar 1941). [e]
Eine faktische Restituierung des Prangers war in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus zu verzeichnen - zunächst nur in symbolischer Form, später dann ganz real.

So wurden beispielsweise im Rahmen der Bücherverbrennungen in der zweiten Maiwoche 1933 an den Universitäten Königsberg, Rostock, Erlangen, Münster und Dresden zwei Meter hohe "Schandpfähle" errichtet, an denen die Namen verfemter Professoren und einige literarische Schriften angeschlagen waren. Im Falle der Universität Rostock waren dies Werke unter anderem von Kurt Tucholsky, Stefan Zweig und Erich Maria Remarque. Im Vorfeld der Aktion hieß es dazu:

"Wir werden an allen Hochschulen einen Schandpfahl errichten. Einen klobigen Baumstamm, etwas über mannshoch, auf Hochschulgebiet. An den Schandpfahl werden wir die Erzeugnisse derer nageln, die nicht unseres Geistes sind. Und wir werden diesen Schandpfahl für alle Zeiten stehen lassen. Solange wir ihn brauchen. Heute für die Schriftsteller, morgen für die Professoren. Im Ganzen immer bereit für die, die es nicht begreifen wollen oder nie begreifen können." [18]

In schriftlicher Form angeprangert wurden im Jahr 1933 aber auch zahlreiche literarisch nicht exponierte Bürger - solche nämlich, die entgegen dem "Ratschlag" der NS-Organe bei Juden gekauft hatten. Ihre Namen wurden im so genannten "Stürmer-Kasten" bekannt gegeben, einem in jeder Ortschaft hängenden Informationskasten, der ansonsten die Hauptseiten des nationalsozialistischen Kampfblatts "Der Stürmer" ausstellte. [19]

"Der Stürmer" selbst richtete nach Verabschiedung der Nürnberger Rassengesetze (1935) unter dem Titel "Am Pranger" eine eigene Rubrik ein, in der so genannte "artvergessene Frauen", also Frauen, die gegen das Verbot sexueller Kontakte von "Ariern" und "Nicht-Ariern" verstoßen hatten, mit den zugehörigen Männern in Wort und Bild vorgeführt wurden. [20]

Neben diesen virtuellen Zurschaustellungen wurden aber auch echte Prangersituationen inszeniert.

So stellte die SA schon im Sommer 1935, also noch vor Verabschiedung der Rassengesetze, in Hamburg öffentlich zwei "Rassenschänder" aus: eine Frau und einen Mann. Verstärkt wurde deren Demütigung durch die Schilder, die sie tragen mussten. Das der Frau hatte die Aufschrift: "Ich bin am Ort das größte Schwein / und laß mich nur mit Juden ein." Das Plakat des Mannes variierte: "Ich nehm als Judenjunge immer / nur deutsche Mädchen mit aufs Zimmer." [21]

Auch in Aurich fand im Jahr 1935 eine öffentliche Zurschaustellung von "Rassenschändern" statt. Angeprangert wurden fünf jüdische und zwei "arische" Frauen. [22]

Am 15.11.1940 wurden in Eisenach, ebenfalls unter dem Vorwurf der "Rassenschande", ein polnischer Zwangsarbeiter und eine Einheimische im Stile mittelalterlicher Strafvollstreckung auf dem Markt an einen Schandpfahl gebunden. Einige tausend Eisenacher schauten zu. [23]

Ein Vierteljahr später, am 7.2.1941, ereilte das gleiche Schicksal eine Frau in Altenburg. Unter dem Titel "Aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen" berichtete die gleichgeschaltete Altenburger Zeitung für Stadt und Land in markanten Worten über den Vorfall. Bezeichnend ist, dass die Initiatoren des Prangers in ihrer Rechtfertigung neben das "gesetzliche Urteil", also das Rechtssystem des Staates, gewissermaßen als juristisches Paralleluniversum noch ein zweites Rechtssystem stellten: den "Willen der Volksgemeinschaft", das "Volksempfinden".

"Auf dem Altenburger Marktplatz wurde heute vormittag zum ersten Male ein Akt vollzogen, der über das gesetzliche Urteil hinaus den Willen der Volksgemeinschaft zum Ausdruck brachte: die 31jährige [N. N.] aus Altenburg wurde öffentlich kahlgeschoren, weil sie sich mit einem Polen eingelassen hat.
  NS-Pranger
Von der Staatspolizeistelle Weimar organisierte Zurschaustellung einer Frau in Altenburg (Februar 1941). [g]
   Beamte der Gestapo brachten die Verbrecherin von Weimar nach Altenburg. Hier erhielt sie auf dem Anger ein großes Schild um den Hals gehängt mit der Aufschrift: 'Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen!' Sie wurde dann nach dem Marktplatz geführt, und hier fand auf einem Lastwagen, allen Volksgenossen sichtbar, die entehrende Handlung statt.
   Zu Beginn wies eine Lautsprecherübertragung auf den Sinn dieses öffentlichen Aktes mit folgenden Worten hin: 'Deutsche Männer, deutsche Frauen! [N. N.] ist mit dem heutigen Tage aus der deutschen Volksgemeinschaft ausgeschlossen worden, da sie trotz mehrfacher ernster Ermahnungen mit einem Polen intim verkehrt hat.
   Während ihr Mann und unsere Kameraden heldenmütig die Feinde niederzwangen, ließ sie sich leichtsinnig mit einem dreckigen Polen ein, vergaß also, daß fast 70 000 brave deutsche Volksgenossen von diesen Bestien meuchlings ermordert wurden.
   Möge manchem dieses Volksurteil hart erscheinen, es entspricht aber voll und ganz dem deutschen Volksempfinden und ist deshalb gerecht.
   Zur Warnung für alle pflichtvergessenen Frauen und Mädchen wird sie jetzt kahl geschoren.'
   Anschließend wurde die Verbrecherin durch die Straßen der Stadt geführt und dann wieder nach Weimar zurückgebracht, wo sie ihrer Aburteilung entgegensieht." [24]

Eine Anprangerung riesigen Ausmaßes stellte ab dem Jahr 1940 natürlich auch die Einführung des "Gelben Sterns" für alle Juden dar. Die öffentliche Stigmatisierung wurde damit vom an zentralem Ort zelebrierten Ausnahmefall zum alltäglichen Akt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ereilte das Schicksal öffentlicher Anprangerung vor allem französische, belgische, holländische und norwegische Frauen, die mit den deutschen Besatzern fraternisiert hatten. [25]

Fraternisierungs-Pranger Fraternisierungs-Pranger Fraternisierungs-Pranger
Öffentliches Kahlscheren und Vorführen französischer Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs. [h]

Eine Sonderform ließ sich in den sozialistischen Staaten beobachten: die "Selbstkritik vor dem Kollektiv", eine Art öffentlicher Selbstanprangerung.

Eine Renaissance des Prangers sehen Medienexperten inzwischen in speziellen Internet-Foren, die tatsächliche oder auch nur vermeintliche Straftäter vor den Augen der Weltöffentlichkeit - zumindest virtuell - bloßstellen.

In dieselbe Richtung weisen zudem einige jüngere US-Gerichtsurteile, die im Sinne des so genannten "creative sentencing" (frei übersetzt: einer originellen Rechtsprechung) wieder auf Prangerstrafen setzen, indem sie Straftäter zum Beispiel dazu verpflichten, über einen definierten Zeitraum hinweg in der Öffentlichkeit Schilder oder Hemden mit Aufschriften wie "Ich bin ein Dieb" oder "Ich bin ein registrierter Sex-Verbrecher" zu tragen.

Pranger in Altenburg
Pranger in Altenburg (1941). [i]


©  St.-Ursula-Gymnasium, Attendorn 2008-2012

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