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Katja, Gefangene

Warum haben Sie an dem Experiment als Gefangene teilgenommen?

  Katja
Katja, im Hintergrund der Käfig.
Aus Neugier. Ich war gespannt auf die Reaktionen der Menschen.

Wie haben Ihre Familie, Freunde, Bekannten auf Ihre Entscheidung reagiert?

Sie waren erheitert und ebenfalls gespannt.

Wie haben die Passanten auf Sie reagiert?

Unterschiedlich. Teils gleichgültig, teils belustigt, teils auch mitgerissen und sorgenvoll.

Stimmten die Reaktionen der Passanten mit dem überein, was Sie vorher vermutet hatten? Inwiefern gab es Abweichungen?

Da ich das Experiment in Attendorn als Beobachterin schon mitverfolgt hatte, wurde ich, was die Reaktionen angeht, nicht großartig überrascht.

Wie erklären Sie sich die Reaktionen der Passanten?

Die Leute sind zunächst einmal extrem verwirrt und entscheiden dann nach ihrem Gefühl, wie ernst sie die Situation nehmen sollen, und dementsprechend reagieren sie.

Welche Reaktionen der Passanten haben Sie am meisten (positiv oder negativ) überrascht?

Negativ: der "Wüterich", der am Schluss um jeden Preis den Käfig aufbrechen wollte und überhaupt nicht zu bremsen war.

Wie hätten Sie als Passantin auf einen Käfig in der Fußgängerzone reagiert? Genauso? Anders?

Das kann ich nicht sagen, da ich unseren Hintergrund im Kopf habe, also "vorbelastet" bin.

Was haben Sie während des Versuchs empfunden?

Erstens: Scham, wenn man verspottet wurde. Zweitens: Spannung, wenn Menschen wegen uns diskutiert haben. Drittens: Freude, nämlich Vorfreude auf das, was passieren wird.

Was halten Sie von der Wiedereinführung eines "Käfigprangers" - speziell zur Bestrafung von Jugendkriminalität?

Davon halte ich nichts!

Würden Sie ein weiteres Mal an einem solchen Käfig-Experiment teilnehmen?

Ja!


©  St.-Ursula-Gymnasium, Attendorn 2008-2012

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