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Interview

Horst Ellinghaus   Horst Ellinghaus,
Jahrgang 1948,
Mitglied des NRW-Landtags (CDU),
Mitglied im Schul-, Rechts- und Hauptausschuss

Kirche und Politik

Herr Ellinghaus, Kirche und Politik - wie passt das zusammen?

Kirche und Politik passen schon irgendwie zusammen, wenngleich das zwei völlig unterschiedliche Ausgangspunkte sind. Aber Sie sehen an unserem Parteinamen, dass unsere Politik auf Wertvorstellungen basiert, die aus dem christlichen Glauben resultieren. Im Übrigen haben wir in unserer Politik eine hohe Wertedarstellung und sind selbstverständlich in diesem christlichen Glauben verhaftet. Das gilt auch für mich persönlich.

Inwieweit dürfen sich Kirchenvertreter in die Politik einmischen? Nehmen wir die aktuellen Fälle Krippenpolitik oder Stammzellenforschung.

Das sind natürlich Themen, die in gewisser Hinsicht mit dem Christentum kollidieren. Stammzellenforschung ist nicht unbedingt mein Fachgebiet, aber ich habe ein gewisses Verständnis dafür, wenn kirchliche Vertreter diesem Thema mit großer Skepsis gegenüberstehen, weil man vielleicht fürchtet, damit werde in irgendeiner Form in die Schöpfung eingegriffen.

In diesem Zusammenhang eine eher intime Frage: Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

Ja. Ich kann Ihnen nicht sagen wie, aber ich glaube daran, dass es eine Weiterexistenz nach dem Tod gibt.

Sie sagten eben, auch Sie persönlich seien im christlichen Glauben verankert. Dann ziehen Sie also auch persönliche Konsequenzen aus Ihrem Glauben für Ihr konkretes politisches Handeln.

Zuweilen ja.

Das Interview wurde am 20.9.2008 in Düsseldorf geführt. Die Fragen stellte Anna Carla Kugelmeier.


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2007-2012

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