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Fazit

Was bleibt nun von unserer Erkundungstour quer durch die Attendorner Gastronomie? Zurückgekehrt in den "Dunstkreis" unserer Schule, bringen wir vor allem fünf Erkenntnisse mit.

  Interview
Interview mit Hotelier Christof Platte.
(1) Die Meinungen der Gastronomen zum Rauchverbot variieren, offenkundig je nach Beschaffenheit ihres Betriebs, beträchtlich. Sie reichen von uneingeschränkter Zustimmung über verhaltene bis hin zu fundamentaler Ablehnung. Ein einheitlicher Trend ist dabei nicht erkennbar. Ob Kneipier oder Konditor - die Fronten laufen quer durch alle Verbände.

(2) Einig sind sich die Befragten allerdings darin, dass die bisherige Umsetzung des Verbots unbefriedigend ist. Eine widerspruchsfreie, bundeseinheitliche Lösung wird hier klar präferiert.

(3) Erkennbar ist zudem das Bestreben, bestehende Gesetzeslücken zu nutzen, sei es durch die Umwidmung einer Gaststätte in einen Raucherclub, durch geschicktes Addieren nominaler Nichtraucherflächen oder durch temporäres Ausweisen von Raucherzonen.

(4) Ein wesentlicher Aspekt des Gesetzes, nämlich der Schutz der Angestellten vor dem Passivrauchen, spielt in der Diskussion kaum eine Rolle. Auf Nachfrage erklärte die Mehrzahl der Gastronomen recht unverbindlich, hier mit ihren Mitarbeitern einvernehmliche Lösungen gefunden zu haben.

(5) Illusionen machen sich die Befragten indessen nicht. Dass über kurz oder lang ein rigider formuliertes Nichtraucherschutzgesetz kommen wird, steht für die meisten außer Frage.


©  St.-Ursula-Gymnasium, Attendorn 2009

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