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Spielregeln

Die Teilnahme an dem Experiment "Sprachlos" erfordert die Einhaltung der folgenden Spielregeln:

Hauptregeln

(1) Von Donnerstagnachmittag (15.15 Uhr) bis Sonntagmorgen (9.00 Uhr) sprichst du kein Wort. Lass dich diesbezüglich (insbesondere von Mitschülerinnen und Mitschülern) zu nichts provozieren.

(2) Ab Sonntagmorgen (9.00 Uhr) stehen dir für den Rest der Versuchszeit 40 Fantasiewörter zur Verfügung, die in einer "Vokabelliste" öffentlich aushängen. Nur diese Wörter darfst du benutzen. Ansonsten gilt das Schweigegebot bis Dienstagmorgen (7.00 Uhr).

(3) Radio, Fernsehen, Computer (mit oder ohne Internet), CD-, Kassetten-, MP3- und sonstige Player, egal welcher Größe, sind tabu. Gleiches gilt für Handys. Geräte der genannten Art sind zu Beginn des Experiments bei den Betreuern zu hinterlegen.

(4) Lediglich in zwei schmalen Zeitfenstern (Samstag 17.00 - 19.00 Uhr, Sonntag 17.00 bis 19.00 Uhr) darf mit dafür bereitgestellten Geräten Musik gemacht bzw. über für die genannte Zeit von den Betreuern überlassene MP3-Player gehört werden. Über die kurzzeitige Nutzung eines Fernsehers entscheidet die Versuchsleitung.

(5) Du verlässt das Schulgelände nicht. Dein durchgängiger Aufenthaltsort ist der Aulatrakt (Halle, Küche, Schlafräume, Sanitäranlagen, Gang). Zu bestimmten Zeiten ist ein "Hofgang" in Begleitung von Betreuern möglich. - Das Betreten des Aula-Vorraums (Betreuerzimmer) sowie der Empore ist untersagt; der Aula-Notausgang ist verschlossen zu halten.

(6) Schreibzeug darf nur am Freitag und am Montag benutzt werden. (Am Samstag und Sonntag können also z. B. keine schriftlichen Hausaufgaben erledigt werden!)

Formales Verhalten

(7) Trage dein Namensschild (Vorname) bitte durchgängig an gut sichtbarer Stelle.

(8) Räume außerhalb des Aulatrakts suchst du nur während des Differenzierungsunterrichts und nur in Begleitung mindestens eines Betreuers auf. Niemand verlässt die Aula "selbstständig"; notfalls muss der Fachlehrer die Lerngruppe abholen.

(9) Auch im Unterricht (sowohl in dem, der in der Aula stattfindet, als auch im Differenzierungsunterricht) wird grundsätzlich nicht gesprochen. Am Montag dürfen allerdings die 40 Fantasiewörter benutzt werden.

(10) Im Normalfall sollten die Duschräume nur einzeln betreten werden (da drei Duschräume parallel genutzt werden können, dürfte dies kein Problem sein). Den Gang zur Dusche meldest du bitte bei einem der Betreuer an.

(11) Wenn du den Versuch abbrechen willst, signalisierst du dies bitte einem der Betreuer. Über das weitere Vorgehen (die Art und Weise des Heimtransports) entscheidet dann die Versuchsleitung.

(12) Versuchspersonen, die willentlich (d. h. nicht nur versehentlich) gegen das Schweigegebot verstoßen, scheiden aus dem Projekt aus. Auch hier entscheidet die Versuchsleitung über Art und Weise des Heimtransports. In der Regel sind die Erziehungsberechtigten in der Pflicht. - Ausgeschiedene Probanden besuchen anschließend den Unterricht der Parallelklassen.

Räumlichkeiten

(13) Dir stehen folgende Räumlichkeiten zur Verfügung:

Die genannte Einteilung ist nur ein Vorschlag. Über die tatsächliche Verwendung der Räume musst du im Einvernehmen mit der Gruppe (stumm) entscheiden.

(14) Einvernehmlich entschieden werden muss auch über die Nutzung der (im Bühnennebenraum befindlichen) Lüftungsanlage für die Sanitäreinrichtungen.

(15) Nachts solltest du, damit die Schlafenden durch Licht bzw. Geräusche möglichst wenig gestört werden, ausschließlich die 3. Toilette (in der Lehrerumkleide) benutzen.

(16) Zu von der Versuchsleitung festgelegten Zeiten dürfen sich die Versuchspersonen in Gruppen unter Betreueraufsicht auf dem Schulhof aufhalten. Spiele wie Basketball, Tischtennis usw. sind hier erlaubt. Den Weisungen der Betreuer ist jedoch Folge zu leisten.

(17) Der Aula-Vorraum ist für die Betreuer reserviert. Er darf nicht betreten werden (außer auf dem Hin- und Rückweg im Rahmen des Differenzierungsunterrichts).

(18) Der Versuchsleiter ist, wenn er sich nicht im Aulatrakt aufhält, im Lehrerzimmer oder in Raum 411 zu erreichen.

Verpflegung

(19) Das Essen musst du dir selbst zubereiten. Basis-Nahrungsmittel (Brötchen, Brot, Wurst, Käse, Butter, auch Dosensuppen, Obst, Gemüse usw.) und Getränke stehen bereit. Die Lebensmittel befinden sich in der Regel in den Kühlschränken bzw. Regalen.

(20) Zusätzliche Lebensmittel kannst du mitbringen oder aber während des Experiments (stumm) ordern.

(21) Sollten Getränke oder Basis-Nahrungsmittel "auszugehen" drohen, musst du den Betreuern rechtzeitig - stumm - "Bescheid sagen" (am besten während der Ladenöffnungszeiten!). Gegebenenfalls kann nachgekauft werden.

Notfalldienst

(22) Notrufe setzt du über dein (dir zu diesem Zweck wieder ausgehändigtes) Handy, gegebenenfalls auch über die Handys der Betreuer oder des Versuchsleiters ab. Ein solcher Notruf beendet im Allgemeinen die Teilnahme am Experiment.

(23) Umgekehrt steht das Handy des Versuchsleiters auch zur Verfügung, um eventuelle Notrufe (aber nur diese!) deiner Erziehungsberechtigten zu empfangen. Die Nummer lautet

XXXXXXXXXXXX

Das Handy ist nur während des Versuchs in Betrieb.

(24) Darüber hinaus steht in Notfällen auch die Hausmeisterfamilie bereit.

  Weitere Dokumente zur Organisation des Experiments finden Sie [ hier ] (PDF-Format).


©  St.-Ursula-Gymnasium Attendorn 2008

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