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Medienreaktionen

Siegener Zeitung vom 13.5.2005

Die gute Fee und die Politik

Politiker aus Bund und Land beschreiben im Gespräch mit Attendorner Schülern ihre Ziele

Attendorn/Kreisgebiet. "Angenommen, es gäbe die gute Fee und Sie hätten einen (aber nur einen!) politischen Wunsch frei: Welches Ziel würden Sie sofort verwirklichen?" - Diese Frage stellten Schüler des Attendorner St.-Ursula-Gymnasiums vor laufender Kamera Politikern aus Bund und Land. Die Interviews sind Teil einer Projektarbeit zum Thema "Traumjob Politiker?". Besonders interessierten sich die Jugendlichen für die Antworten der heimischen Landtagskandidaten.

Theo Kruse (CDU), "Titelverteidiger" im Kreis Olpe, würde sich wünschen, "dass wir im Herzen Europas in einer friedlichen Gesellschaft leben, in der es weniger Kriminalität, aber vor allen Dingen für die nachrückenden Generationen eine vernünftige berufliche Perspektive gibt." Die Sorge der hohen Arbeitslosigkeit treibe ihn schon um.

Ganz ähnlich sieht es sein Herausforderer Reinhard Jung (SPD). Auch sein Wunsch ist, "dass die Menschen in einem friedfertigen Miteinander leben, in dem jeder sein finanzielles Aus- und Einkommen hat, und dass alle Kinder und Jugendlichen eine gute Schul- und Ausbildung erhalten können."

Gerd Sauer, Landtagskandidat der Grünen, würde ebenfalls gerne "eine Perspektive für die Menschen schaffen, in Arbeit und Ausbildung zu kommen." Im Übrigen wünsche er sich von der guten Fee, dass sich jeder Politiker immer darüber klar werde, welche kurz-, mittel- und langfristigen Folgen seine Entscheidungen haben.

FDP-Kandidatin Nicole Hilchenbach geht die Sache pragmatisch an. Ihr Wunsch ist, dass sich über Nacht die Staatsverschuldung auf null reduziert, "damit die Politik endlich wieder mehr Spielräume hat und der jungen Generation nicht unvorstellbare Summen von Schulden hinterlässt."

Neben den Politikern aus dem Kreis Olpe stand den Schülern auch weitere Polit-Prominenz Rede und Antwort. So wünscht sich Volker Kauder, CDU-Generalsekretär, vor allem "Wachstum für unser Land, damit die Menschen wieder Zukunftschancen haben."

FDP-Landeschef Andreas Pinkwart blickt über die Bundesrepublik hinaus: "Mein größter Wunsch wäre, dass wir die Gegensätze überwinden, die sich in der Welt zwischen den Religionen zeigen und die im Terrorismus gipfeln." Hier sehe er für die nächste Zeit die größte Gefahr.

Sylvia Löhrmann, Fraktionschefin der NRW-Grünen, zielt auf die Bildungspolitik: "Ich würde mir eine Schule für alle Kinder nach skandinavischem Muster wünschen, damit wir dadurch bessere Bildungsabschlüsse für viel mehr Kinder erreichen."

Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) machen die "gesellschaftlichen Fliehkräfte" Sorge: "Ich wünsche mir, dass uns die Gesellschaft nicht auseinander fliegt, dass die bestehenden Spannungen zwischen Jung und Alt, Arm und Reich, Arbeitenden und Arbeitslosen, Einheimischen und Zugewanderten, Eltern und Kinderlosen, Internetsurfern und denen, die das nicht können, uns nicht so blocken, dass wir unsere Friedfertigkeit verlieren."

Die meisten der Befragten erwiesen sich im Interview übrigens als gewiefte Taktiker. Sie versuchten der guten Fee, wenn sie denn schon einmal da sei, die Erfüllung gleich mehrerer Wünsche abzuluchsen. Sich einen Sieg bei der Landtagswahl einzufordern wagte allerdings keiner der Angesprochenen.

Siegener Zeitung, Nr.110 (13.5.2005), S.9


Westfälische Rundschau vom 14.5.2005

Wenn gute Fee Wunsch erfüllt: Schüler fühlten Politikern auf [den] Zahn

Interviews entlockten Polit-Größen interessante Antworten

Der Artikel entspricht - wie auch der oben abgedruckte aus der Siegener Zeitung - im Wesentlichen der Pressemitteilung des St.-Ursula-Gymnasiums. Er ist im zweiten Teil deutlich gekürzt.
Westfälische Rundschau, Nr.111 (14.5.2005), S.ROE_3


Westfalenpost vom 19.5.2005

Mehr Wachstum und mehr Bildung

St.-Ursula-Gymnasium setzt Projekt fort:
Was Politiker sich wünschen würden, wenn es die gute Fee gäbe

     
Theo Kruse: Eine friedliche Gesellschaft im Herzen Europas mit wenig Kriminalität. Reinhard Jung: Alle Menschen sollen ihr finanzielles Auskommen haben. Gerd Sauer: Perspektiven für Arbeit und für Ausbildung schaffen. Nicole Hilchenbach: Staatsverschuldung auf null reduzieren, um Spielraum zu schaffen.
     
Volker Kauder: Wachstum schaffen, damit Menschen Zukunftschancen haben. Andreas Pinkwart: Gegensätze überwinden, die sich in der Welt zeigen. Sylvia Löhrmann: Schule für alle Kinder nach skandinavischem Muster. Peer Steinbrück: Spannungen zwischen den verschiedenen Gruppen abfedern.

Der Artikel entspricht - wie auch der oben abgedruckte aus der Siegener Zeitung - im Wesentlichen der Pressemitteilung des St.-Ursula-Gymnasiums, verwendet jedoch zusätzlich Fotos der Projektgruppe.
Westfalenpost, Nr.114 (19.5.2005), S.POEA1


Sauerlandkurier vom 29.5.2005

Heimische Politiker standen Schülern Rede und Antwort

Interviews waren Teil einer politischen Projektarbeit

Interview mit Andreas Pinkwart
FDP-Landeschef Andreas Pinkwart im Interview.

Der Artikel entspricht - wie auch der oben abgedruckte aus der Siegener Zeitung - im Wesentlichen der Pressemitteilung des St.-Ursula-Gymnasiums, zeigt jedoch zusätzlich ein Foto der Projektgruppe.
Sauerlandkurier (Ausg. West) vom 29.5.2005, S.7


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2005-2010

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