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Medienreaktionen

Westfalenpost vom 14.9.2005

Bereits Stammgäste bei der Siegerehrung

Siemens AG lädt St.-Ursula-Schüler wieder nach München ein

Attendorn. "Traumjob Politiker?" - dieser Fragestellung ging ein Schülerteam des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn in dem international renommierten Software-Wettbewerb "Join Multimedia" der Siemens AG nach.

Das Schülerteam, das sich aus den 16-jährigen Niklas Bein, Julia-Kristin Klein, Stefan Röben, Kerstin Rüenauver, Jonas Warns sowie den Betreuungslehrern Eva Jansen und Frank Kugelmeier zusammensetzt, schaffte es mit seiner aktuellen Präsentation unter die ersten drei der Altersklasse II (16-21 Jahre). Bereits zum dritten Mal gelang dem Team der Sprung unter die ersten drei Platzierungen im jährlich stattfindenden Wettbewerb.

"Am Anfang waren wir ziemlich nervös. Man saß da als kleiner Schüler vor einem großen Politiker. Aber irgendwann entwickelt sich eine Routine und man merkt, dass Politiker eben auch nur Menschen sind", beschreibt Kerstin Rüenauver ihre Erfahrungen aus den zahlreichen Interviews mit Spitzenpolitikern wie Franz Müntefering, Peer Steinbrück oder Hartmut Schauerte. Zunächst arbeitete das Team in der Kategorie "Team Europe" länderübergreifend mit der Ukraine zusammen. Auf Grund technischer Komplikationen und unterschiedlicher Vorstellungen bezüglich der Arbeitsweisen in den beiden Teams wurde die Zusammenarbeit abgebrochen.

Etwa 20 Gespräche mit Spitzenpolitikern sowie Umfragen an Wahlständen wurden geführt. "Meine Meinung über die Politik hat sich durch das Projekt nicht geändert, man achtet jetzt aber viel stärker auf die von uns interviewten Politiker, wie sie sich in den Medien geben", sagt Julia-Kristin Klein. Zweimal war das Team im Landtag zu Gast und auch in der St.-Ursula-Schule selbst waren fünf Politiker zu Besuch, darunter [der] SPD-Vorsitzende Müntefering.

"Der politische Besuch hat vor allem auch den Schülern gezeigt, dass Politik etwas ist, was die Schule und uns persönlich betrifft", berichtet Schulleiter Peter Wiedemeier. Das Hauptmenü der umfangreichen Präsentation gliedert sich in sechs Module, unter anderem Spitzengespräche, Imagefragen und Einblicke in das Berufsfeld eines Politikers. Welche Ziele verfolgt das Projekt? Dazu Lehrer Frank Kugelmeier: "Zum einen wollen wir an weiteren Wettbewerben, unter anderem in Österreich, teilnehmen. Zum anderen werden Unterrichtsdefizite ausgeglichen, da die Unterrichtsbücher zum Thema Politik lückenhaft sind. Diese Präsentation bietet sich daher als effektives Hilfsmittel mit akutellen Hintergrundinformationen an."

Am Freitag geht es dann los nach München, wo am Samstag die Preisverleihung in der Kraftwerkshalle "Avalon" stattfindet. Während ihres Aufenthalts bis zum 19. September sorgt das bunte Rahmenprogramm unter anderem mit einer Fahrt auf den Olympiaturm und einem Besuch des Rockmuseums für Abwechslung.

Westfalenpost, Nr.214 (14.9.2005), S.POEK5.


©  Christina Pachutzki (Westfalenpost), Hagen/Attendorn und
Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2005-2010

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