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Medienreaktionen

Westfälische Rundschau vom 21.9.2005

Erster Platz nicht zu toppen: St.-Ursula-Team hört auf

Attendorn/München. Das Team des St.-Ursula-Gymnasiums hat es geschafft: Nach zwei dritten Plätzen in den Vorjahren bekam die Truppe von Frank Kugelmeier in München den ersten Preis beim europäischen Siemens-Wettbewerb Join Multimedia überreicht.

Bei der Preisverleihung in der Isar-Metropole, die in einem etwas abgespeckteren Rahmen als in den Jahren zuvor ablief, wie den "Routiniers" aus dem Sauerland auffiel, nahmen sie den mit 2.500 Euro dotierten Preis in Empfang. Rund die Hälfte davon bleibt bei den Projektmitgliedern, während mit dem Rest angefallene Kosten, so wurden über 1.800 Kilometer zu den Politiker-Interviews zurückgelegt und 40 Videofilme gedreht, abgedeckt werden.

Das Projekt "Traumjob Politker?" wird wohl der letzte Wettbewerbsbeitrag des erfolgreichen Sowi-Teams bleiben, wie Oberstudienrat Frank Kugelmeier im Gespräch mit der WR erklärte. Zum einen sei der Sieg "nicht mehr zu toppen", und zum anderen habe Siemens den Wettbewerb umstrukturiert, so dass der zeitliche Rahmen weder für die Schüler noch für die beteiligten Lehrer passe. Auch seien die neuen Themen nicht sonderlich ansprechend gewesen.

Das heißt nicht, dass es keine weiteren Projekte mehr gibt. So würde es Kugelmeier reizen, sollten die Parteien nach diesem Ausgang der Bundestagswahl versuchen, Neuwahlen zu initiieren, dagegen eine Verfassungsklage anzustrengen. Denn es könne nicht sein, dass die Verhältnisse auf den Kopf gestellt würden und die Politiker das Volk so lange wählen ließen, bis eine ihnen genehme Regierungskonstellation dabei herauskomme.

Westfälische Rundschau, Nr.220 (21.9.2005), S.ROE_2.


©  Peter Plugge (Westfälische Rundschau), Dortmund/Attendorn und
Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2005-2010

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