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Medienreaktionen

Westfalenpost vom 18.6.2008

Ausflug in ein vermintes Gelände

St.-Ursula-Schüler fragen FDP-Politikerin zum Thema Schulpolitik

Attendorn. Prominenten Besuch erhielt jetzt das Attendorner St.-Ursula-Gymnasium. Im Rahmen der Aktion "Der Landtag kommt in die Schule" stellte sich die stellvertretende Landtagspräsidentin Angela Freimuth (FDP) den Fragen des Sozialwissenschaften-Leistungskurses sowie der Schüler-AG "Traumjob Politiker?".

Ganz oben auf dem Themenkatalog der Jugendlichen stand naturgemäß die Bildungspolitik. Die Palette der Fragen reichte von der verkürzten gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre über die umstrittenen Kopfnoten und die Studiengebühren bis hin zu dem Vorschlag einiger Wissenschaftler, das "Sitzenbleiben" ganz abzuschaffen.

Die Politikerin gab bereitwillig Auskunft, bekannte allerdings, die Schulpolitik sei "ein vermintes Gelände". Ganz gleich, wie man sich äußere, könne man sich hier eigentlich nur falsch positionieren. Auf die Frage, wie sie den pannenreichen Ablauf des diesjährigen Zentralabiturs bewerte, antwortete Angela Freimuth zwar knapp, doch vielsagend: "Verbesserungsfähig." Zugleich verwies sie auf ihr präsidiales Amt, das ihr an dieser Stelle politische Zurückhaltung auferlege. So erfuhren die Anwesenden dann auch gleich, wie schwierig oft der Balanceakt zwischen neutraler Ausübung der Landtagspräsidentschaft einerseits und Parteipolitik andererseits ist.

Welche besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen sie in der Zukunft sehe, wollten die Schüler weiter wissen. Hier nannte die Politikerin die großen Veränderungen in der Altersstruktur und vor allem der kulturellen Zusammensetzung Deutschlands. Vielfach würden Bürger mit Migrationshintergrund immer noch ausgegrenzt. "Wir haben da noch kein richtiges Wir-Gefühl entwickelt." Gerade diese Ausgrenzung könne sich das Land jedoch weder mit Blick auf die sozialen Sicherungssysteme noch hinsichtlich der Ausprägung von Exzellenzen, von Eliten leisten.

Natürlich formulierten die Schüler der "Traumjob Politiker?"-AG auch wieder ihre "Feen-Frage", die sie schon einer ganzen Reihe anderer Politiker - von Jürgen Rüttgers über Franz Müntefering bis Oskar Lafontaine - gestellt hatten: Welches politische Ziel Angela Freimuth sofort verwirklichen würde, wenn sie bei der berühmten Fee einen (aber nur einen) Wunsch frei hätte. Die Politikerin entschied sich für ein "friedvolles Miteinander der Menschen. Daraus lässt sich alles Weitere ableiten. Für alles andere findet man dann schon Lösungen."

Westfalenpost, Nr.140 (18.6.2008), S.POEK5.


Westfälische Rundschau vom 19.6.2008

Schüler diskutieren mit Angela Freimuth

Interview mit Angela Freimuth

Der Bericht folgt, wie auch der oben wiedergegebene, den Presseinformationen der Schule.
Westfälische Rundschau, Nr.141 (19.6.2008), S.ROE_5.


Sauerlandkurier vom 22.6.2008

Landtag geht zur Schule

Landtagspräsidentin [sic!] Freimuth besucht St.-Ursula-Schüler

Auch dieser Bericht folgt den Presseinformationen der Schule.
Sauerlandkurier vom 22.6.2008, S.6.


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2005-2010

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