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Medienreaktionen

Westfälische Rundschau vom 15.11.2008

Medienpreis in Wien abgeholt

Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums nutzten Österreich-Trip für Gespräch mit Nationalrätin Laura Rudas

Attendorn/Wien. Vier Tage Wien standen jetzt für die Attendorner Gymnasiasten Lea Brohsonn, Anna Carla Kugelmeier und Sebastian Rabe auf dem Programm. Auf Einladung des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur stellten sie ihr Internet-Projekt zum Thema "Religion und Politik" vor, dem im europaweiten Medienwettbewerb des Ministeriums ein Anerkennungspreis zugesprochen worden war (die WR berichtete).

  Das Siegerteam
Lea Brohsonn, Anna Carla Kugelmeier und Sebastian Rabe (v.l.) mit dem in Wien abgeholten Anerkennungspreis des österreichischen Unterrichts-ministeriums.
Den Aufenthalt in Österreich nutzten die drei Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums zu einem Gespräch mit der jugendpolitischen Sprecherin der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ), Nationalrätin Laura Rudas. Die mit 27 Jahren jüngste Abgeordnete des österreichischen Parlaments wird nach Abschluss der derzeitigen Koalitionsverhandlungen voraussichtlich neue SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.

Schnell stellten die Schüler in dem Gespräch politische Gemeinsamkeiten zwischen Österreich und Deutschland fest. In beiden Ländern verlieren die in große Koalitionen eingebundenen Volksparteien an Zuspruch - hier die Union und die SPD, dort die ÖVP und die SPÖ. Die Wiener Abgeordnete zeigte sich selbstkritisch. Zu lange und zu selbstverständlich hätten sich die großen Parteien auf ihre Stammwähler verlassen, ohne den Kontakt zu ihnen zu pflegen. Auch sei in der österreichischen Koalition bislang zu viel gestritten worden.

Auf den Erfolg des rechten Lagers bei der letzten Nationalratswahl angesprochen, erklärte Laura Rudas, dieser habe teils "historische Gründe", teils zeigten sich darin aber auch Ängste sozial schwacher Wähler vor der Zuwanderungspolitik. "Die rechten Parteien geben Antworten - falsche Antworten zwar; aber sie geben welche."

Westfälische Rundschau, Nr.268 (15.11.2008), S.ROE_4.


Westfalenpost vom 18.11.2008

Interview in einem Wiener Caféhaus

Schüler von Ministerium eingeladen

Die Meldung folgt, wie auch die oben zitierte, im Wesentlichen einer Presseinformation der Schule, greift allerdings auch deren letzten Abschnitt auf.

[...] Am Schluss des halbstündigen Gesprächs stand, wie bei allen Interviews der Schülergruppe, die Feen-Frage: welches politische Ziel die Abgeordnete sofort verwirklichen würde, wenn sie bei der guten Fee einen Wunsch frei hätte. Laura Rudas versuchte zunächst zu taktieren, indem sie sich mit dem einen Wunsch gleich tausend weitere wünschte. Nach Ermahnung durch die Fee entschied sie sich dann aber für eine "sozial gerechte Welt".

Westfalenpost, Nr.270 (18.11.2008), S.POEK3.


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2005-2010

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