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Medienreaktionen

Siegener Zeitung vom 13.12.2008

SPD will mit allen reden

Reinhard Jung stellte sich St.-Ursula-Gymnasiasten

Attendorn. Einen wahren Interviewmarathon durchlebte am Donnerstag der Schönauer Landtagsabgeordnete Reinhard Jung (SPD) in Attendorn. Während eines Besuchs im St.-Ursula-Gymnasium stand er gleich drei Schülergruppen der Jahrgangsstufen 8 bis 13 nacheinander Rede und Antwort.

  Reinhard Jung mit Schülern
Der Landtagsabgeordnete Reinhard Jung im Gespräch mit Schülern des Attendorner St.-Ursula-Gymnasiums.
Trotz aller Altersunterschiede der Jugendlichen kreisten die Fragen vorwiegend um zwei Themen: die aktuelle Finanzkrise und die Lage der SPD angesichts der hessischen Wahlen. Zu den Vorgängen in Hessen positionierte sich Jung eindeutig: Den sogenannten "Abweichlern", die SPD-Kandidatin Andrea Ypsilanti nicht zur Ministerpräsidentin hätten wählen wollen, könne er keinen Vorwurf machen. Jeder Abgeordnete sei lediglich seinem Gewissen verpflichtet. Immerhin hätten die vier ihre Entscheidung ja vor der eigentlichen Wahl öffentlich gemacht. Im Übrigen könne er Andrea Ypsilanti den Vorwurf nicht ersparen, die gegenläufigen Strömungen in ihrer Landespartei nicht rechtzeitig erkannt zu haben. Die Versuche einiger Genossen, die "Abweichler" nun aus der SPD auszuschließen, finde er "unmöglich".

Für die nordrhein-westfälischen Landtagswahlen im Jahr 2010 bewegte sich Jung ganz auf der Linie seiner Parteichefin Hannelore Kraft. Nach einem günstigen Wahlentscheid werde man mit allen Parteien über eine Regierungsbildung verhandeln, zunächst mit den Grünen, der CDU und der FDP, aber notfalls auch mit der Linken. Sofern diese in den Landtag gewählt werde, sei sie demokratisch legitimiert. "Auch wenn einem nicht alle Köpfe darin gefallen."

Sorgen bereitet Jung die derzeitige Finanzkrise, die sich den Deutschen nur schleichend ins Bewusstsein schiebe. Was er in diesem Zusammenhang von konjunkturfördernden Konsumgutscheinen halte, wollten die Schüler wissen. "Hinausgeschmissenes Geld", war Jungs klare Antwort. Auch einer allgemeinen Steuersenkung stand er skeptisch gegenüber. Davon hätten nur die etwas, die viel Geld verdienten. Die Geringverdiener und Arbeitslosen hätten hier das Nachsehen.

Zum Schluss machte Jung auf ein Dilemma aufmerksam, das der Staat trotz allen guten Willens nicht lösen könne. Wenn er, etwa im Falle des Autoherstellers Opel, mit Steuergeldern finanzierte Hilfen zusage, wecke er nur ähnliche Begehrlichkeiten bei anderen Firmen. Wenn er aber nichts unternehme und den Hersteller in die Insolvenz treibe, müsse er anschließend, ebenfalls mit Steuergeldern, die entlassenen Mitarbeiter alimentieren.

Trotz dieser Schwierigkeiten ermutigte Jung die jugendlichen Gesprächspartner, sich politisch zu engagieren. "Ihr könnt mehr erreichen, als ihr glaubt", gab er ihnen mit auf den Weg. "Entscheidet selbst mit, sonst tun es andere für euch!"

Siegener Zeitung, Nr.291 (13.12.2008), S.6.


Westfälische Rundschau vom 16.12.2008

Reinhard Jung stellte sich Fragenmarathon

Heimischer SPD-Landtagsabgeordneter zu Finanzkrise, Hessen-Wahl und dem Verhältnis zur Linken

SPD-Landtagsabgeordneter Reinhard Jung stellte sich den Fragen der Gymnasiasten.

Der Bericht folgt, wie auch der oben stehende, im Wesentlichen einer Presseinformation der Schule.
Westfälische Rundschau, Nr.294 (16.12.2008), S.ROE_3.


Westfalenpost vom 16.12.2008

Jung zeigt viel Verständnis für SPD-Abweichler

Landtagsabgeordneter besuchte Gymnasium

Auch diese Meldung folgt der schulischen Presseinformation.
Westfalenpost, Nr.294 (16.12.2008), S.POEA1.


Sauerlandkurier vom 17.12.2008

Politischer Marathon

Reinhard Jung, MdL, Gast im St.-Ursula-Gymnasium

Der Bericht greift ebenfalls die Information der Schule auf.
Sauerlandkurier vom 17.12.2008, S.31.


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2005-2010

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