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Medienreaktionen

Westfalenpost vom 12.8.2009

Weiterbildung ist alles

Schüler erkunden industriellen Wandel im Zeichen der digitalen Revolution

Attendorn. Eine "Ferienarbeit" besonderer Art leistete jetzt eine Schüler-Projektgruppe des St.-Ursula-Gymnasiums. Unter dem Motto "Von der Zweiten Industriellen zur Digitalen Revolution" erkundeten die bisherigen Zehntklässler in den Sommerferien, wie sich die industrielle Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

  Arndt G. Kirchhoff mit einem Teil des Teams
Arndt G. Kirchhoff (rechts) mit einem Teil des Teams: Lea Brohsonn, Jacqueline Eilrich, Anna Carla Kugelmeier und Vanessa Neuhaus.
In den Mittelpunkt ihrer Studien stellten die sechs Schülerinnen und Schüler das Attendorner Unternehmen Kirchhoff Automotive (ehemals M. Kutsch). Sie sichteten Archivmaterial, beobachteten die Produktionsabläufe und befragten heutige und frühere Mitarbeiter des Automobilzulieferers. [...]

Dass sich [...] die Anforderungen an die Beschäftigten grundlegend geändert haben, stellte vor allem der heutige Firmenchef Arndt G. Kirchhoff klar. Der studierte Wirtschaftsingenieur und mittelstandspolitische Sprecher des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) erläuterte, worauf es mittlerweile ankomme: zum einen auf flexible Arbeitszeiten (um für die weltweiten Geschäftspartner rund um die Uhr erreichbar zu sein), zum anderen - neben einer qualifizierten Ausbildung - auf eine stetige innerbetriebliche Weiterbildung. "Von dem, was wir vor zwanzig, dreißig Jahren gelernt haben, können wir, technisch gesehen, inzwischen nichts mehr gebrauchen", bilanzierte Kirchhoff, "denn im Betrieb ist keine Maschine älter als drei Jahrzehnte. Deshalb gibt die deutsche Industrie jährlich 27 Milliarden Euro allein für die Weiterbildung aus - mehr als für die Ausbildung." Das einmal erworbene berufliche Wissen habe heute nur noch eine geringe Halbwertzeit und müsse deshalb ständig aufgefrischt werden.

Natürlich wollten die Schüler auch Kirchhoffs Meinung zur derzeitigen Wirtschaftskrise hören. Von staatlichen Eingriffen hält der Unternehmer nichts. Die Abwrackprämie vermehre den Konsum nicht, sie verlagere ihn nur. Staatshilfen für notleidende Betriebe verzerrten den Wettbewerb. Unternehmen wie Porsche oder Schaeffler seien hohe Spekulationsrisiken eingegangen und müssten nun auch selbst die Konsequenzen tragen. Ein Sonderfall sei "vielleicht" die Firma Opel.

Den eigenen Betrieb sieht Kirchhoff in der aktuellen Krise gut aufgestellt. Eine dreimonatige Phase der Kurzarbeit habe man im Juni beenden können. Zurzeit sind etwa 700 Personen im Attendorner Werk beschäftigt.

Westfalenpost, Nr.186 (12.8.2009), S.POEA1.


Westfälische Rundschau vom 12.8.2009

Westfälische Rundschau, Nr.186 (12.8.2009), S.ROEA_1.
(Seit dem 16.5.2009 ist der dem Kreis Olpe zugehörige Lokalteil der Westfälischen Rundschau mit dem der Westfalenpost identisch.)


Sauerlandkurier vom 12.8.2009

Schüler erleben Arbeit im Wandel

Gymnasiasten recherchierten über die "digitale Revolution"

Arndt G. Kirchhoff mit den Interviewerinnen
Arndt G. Kirchhoff mit einem Teil des Teams (v. l.): Lea Brohsonn, Jacqueline Eilrich, Anna Carla Kugelmeier und Vanessa Neuhaus.

Der Text folgt - wie auch der oben zitierte - einer Pressemitteilung der Schule.
Sauerlandkurier vom 12.8.2009, S.32.


©  Frank U. Kugelmeier, Attendorn 2005-2010

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