Hauptseite Impressum Seitenende Weiter

Zur Hauptseite   Zur Hauptseite

Ein Experiment zur Konfrontation von Armut und Reichtum

Ein Szenario: Eine Halle, unterteilt in ein "schwarzes" und ein "weißes" Feld. Darauf drei Dutzend Jugendliche, fünf Tage und fünf Nächte lang, ohne Unterbrechung. Sie durften die ihnen zugewiesenen Felder während dieser Zeit nicht verlassen.

  Schwarzweiß-Logo
Im hinteren Teil der Halle machten es sich die "Weißen" bequem, zwölf Personen, denen es an nichts fehlte: Nahrungsmittel waren reichlich vorhanden; auf Wunsch gab es zusätzliches Essen aus der Cafeteria und vom Pizzaservice; auch Unterhaltungselektronik (Computer, Video-, Audio-Player), Regale, Tische, Stühle und eine Couchgarnitur, ein Küchentrakt mit Kühlschränken, zwei Schlafräume und großzügige Sanitäreinrichtungen gehörten zum Inventar.

Davor, im vorderen Teil der Halle, nur durch ein paar Absperrgitter getrennt, lebten die restlichen Personen, die zwei Dutzend "schwarzen" Probanden - ausgestattet lediglich mit dem Notwendigsten: bescheidenen Essensvorräten, leeren Bananenkisten statt Möbeln, einer einzigen Toilette und nur einer Dusche. - Fernseher, Radios, CD-Player und Handys fehlten hier ebenso wie die Möglichkeit, sich in einen Nebenraum zurückziehen zu können; vom Pizzaservice ganz zu schweigen.

Wie würden die beiden Gruppen miteinander auskommen? Was empfindet man, wenn man ständig die Reichen vor Augen hat, ohne an ihrem Reichtum teilhaben zu können? Und wie ist es umgekehrt, den Armen beim Hungern zuzuschauen? Diesen und weiteren Fragen ging das Experiment "Schwarzweiß" nach, das vom 16. bis zum 21. März 2006 in der Aula des St.-Ursula-Gymnasiums durchgeführt wurde.

Keine der Versuchspersonen, die sich gemeldet hatten, wusste vor dem Experiment, ob sie zu den "Schwarzen" oder den "Weißen" gehören würde. Hierüber entschied kurz vor Versuchsbeginn das Los. Gleichwohl gab es im Vorfeld in den 10. Klassen fast sechzig Bewerbungen um die Plätze in der Aula.

Das Experiment wurde während der fünf Tage akribisch dokumentiert. Acht Kameraleute hielten teils als Außenstehende, teils als Beobachter, teils als Versuchspersonen ihre Sicht der Dinge filmisch fest; weitere Personen waren als Fotografen tätig. Darüber hinaus notierten zusätzliche Beobachter von der Aula-Empore aus alle Auffälligkeiten. Auch die Presse, der Hörfunk und das Fernsehen waren mit mehreren Teams dabei. Das Wichtigste jedoch: Drei Oberstufen-Schülerinnen begleiteten die Probanden rund um die Uhr und schrieben später ihre Facharbeiten über das Szenario.

Das Ergebnis all dieser Recherchen finden Sie nun hier: Hinweise zum Konzept des Experiments, Beobachtungen und Auswertungen, ein Video-Tagebuch, jede Menge Original-Fotos, Fragebögen, Medienreaktionen und vieles mehr. Wählen Sie bitte unter den folgenden Angeboten! Ein Mausklick auf die entsprechende Textzeile genügt.

Falls Sie die Dokumentation lieber "linear", dem logischen Aufbau eines Buches folgend, lesen wollen, klicken Sie bitte auf jeder Seite oben oder unten rechts auf den "Weiter"-Schaltknopf. Die Dokumentation "blättert" dann automatisch zur inhaltlich folgenden Seite um. Umgekehrt führt Sie der "Zurück"-Schaltknopf in der Kopf- oder Fußleiste natürlich auf die inhaltlich vorausgehende Seite.

Übersicht

Konzeption, Durchführung, Ergebnisse
 
0. Vorüberlegungen
 
1. Konzeption
1.1 Grenzziehung
1.2 Räumlichkeiten
1.3 Einrichtung
1.4 Nahrungsmittel
1.5 Unterhaltungselektronik
1.6 Versuchspersonen
1.7 Versuchsverlauf
1.8 Eingriffe
1.9 Betreuungsgruppe
 
2. Beobachtungen
2.1 Auslosung
2.2 Gruppeninternes Verhalten
2.2.1   Schwarze Gruppe
2.2.2   Weiße Gruppe
2.3 Gruppenübergreifendes Verhalten
2.4 Umgang mit Medien
 
3. Befragungen
3.1 Fragebogen-Design
3.2 Auswertung
 
4. Vergleich mit dem Szenario "Mars Mission"
4.1 Versuchsanordnung
4.2 Verlauf
 
5. Fazit
5.1 Einsichten
5.2 Ausblick
  Schwarzweiß
  Schwarzweiß
  Schwarzweiß

Schwarzweiß   Video-Tagebuch
 
Video-Index
Erwartungen
Erster Tag: Die Auslosung
Zweiter Tag: Extrawürste
Dritter Tag: Wechselstimmung
Vierter Tag: Brot und Spiele
Zwischenbilanz
Fünfter Tag: Medienalarm
Beobachtungen

Anhang
 
Projekttagebuch
Fotostrecke
Rahmenbedingungen und Regeln
Lehrplanbezug und Zielsetzungen
Versuchsanordnung (Grundriss)
Fragebögen und Antworten
Medienreaktionen
Textsuche
Impressum / Rechtliche Hinweise
  Schwarzweiß


©  St.-Ursula-Gymnasium Attendorn 2006-2010

Hauptseite Impressum Seitenanfang Weiter