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3. Befragungen

Neben den Beobachtungen bildete die schriftliche Befragung der Probanden einen weiteren Schwerpunkt des "Schwarzweiß"-Experiments. Ausgehend von der Überlegung, dass sich Verhalten, Empfindungen und Einstellungen der Versuchsteilnehmer im Verlauf des Projekts möglicherweise verändern würden, führten wir diese Befragung nicht nur einmalig, sondern zu vier verschiedenen Zeitpunkten durch:

3.1 Fragebogen-Design

Die Bögen boten eine bunte Palette sowohl offener als auch standardisierter Fragen, die einerseits auf die Selbsteinschätzung der Befragten zielten, andererseits aber auch deren Urteil über die Gruppe(n) bzw. die Versuchsanordnung insgesamt einforderten.

Alle vier allgemeinen Bögen waren jeweils formal in drei Teile gegliedert.

Der erste Teil enthielt, sozusagen zum "Aufwärmen", vor allem die Aufforderung, mit - nur - fünf Schlagworten die eigenen Erwartungen an das Projekt (1. Bogen) bzw. die aktuelle eigene Befindlichkeit (2., 3. und 4. Bogen) zu formulieren.

Der zweite Teil präsentierte einen Block von Aussagen (Statements), zu denen jeweils an allen vier Befragungszeitpunkten auf einer fünfstufigen Skala von stimme stark zu über stimme zu, teils/teils und lehne ab bis hin zu lehne stark ab Position bezogen werden sollte.

Die Aussagen betrafen einerseits jeden Befragten persönlich, zum andern seine Gruppe, teils auch die schwarze und die weiße Gruppe im Wechselspiel. Stellvertretend seien hier die Formulierungen des ersten Bogens genannt. Auf diesem Blatt, das ja vor dem Experiment ausgeteilt wurde, erschienen die Statements natürlich noch im Futur. Auf den drei Folgebögen waren sie entsprechend ins Präsens bzw. in die Vergangenheitsform gesetzt:

Persönliche Aussagen:

Gruppenbezogene Aussagen:

Im dritten Teil des Bogens (im Druck-Layout jeweils auf der Rückseite des Blattes) folgte dann ein Mix aus offenen und Einfachauswahl-Fragen, die sich spezifischer auf den jeweiligen Befragungszeitpunkt bezogen. Hierzu gehörten unter anderem folgende Formulierungen:

Bogen 1:

Bogen 2 und 3 (die identisch aufgebaut waren):

Bogen 4:

Der (kurze) Zusatzbogen für diejenigen, die am dritten Tag das Feld wechselten, erfragte, ob die "Wechsler" nun ihre alte Gruppe vermissten, ob sich ihre Erwartungen hinsichtlich des neuen Bereichs erfüllt hätten und wie sie sich im neuen Feld fühlten.

Der vollständige Wortlaut sämtlicher Fragebögen ist im Anhang der vorliegenden Dokumentation zu finden. Dort sind im Übrigen auch alle Antworten der Probanden im Rastertext (Excel-Format) zugänglich.


©  St.-Ursula-Gymnasium Attendorn 2006-2010

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